Frauenchor Stommeln 1997 e.V.

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2013

Zu Gast bei guten Freunden

Frauenchor Stommeln in Türnich

Der Frauenchor Stommeln gab unter dem Motto "Kölsche Weihnacht" ein Konzert in der Kirche St. Rochus in Kerpen-Türnich. (Bild: Stockem)

Kerpen/Pulheim. "Wie kommt ein Chor aus Stommeln nach Türnich? Dafür muss er gute Freunde haben, und die haben wir", sagte ein Mitlied des Frauenchores Stommeln zu Beginn seines Jahresabschlusskonzerts. Dieses fand in der Kirche St. Rochus in Kerpen-Türnich unter dem Motto "Kölsche Weihnacht" statt.
Unterstützt wurden die rund 30 Frauen von den "Spätzündern" aus Stommeln, die Weihnachtslieder auf ihren Blasinstrumenten spielten. Bei iedern wie "Alle Jahre wieder" oder "Es ist ein Ros entsprungen" sangen die rund 120 Zuschauer mit.
Die Sängerinnen des Chors gaben Lieder wie "Zo Bethlehem jebore", "Ave Maria op Kölsch" oder "Türme vum Dom" zum Besten. Dabei waren die Originalversionen, zum Teil einige Jahrhunderte alt, die "auf Kölsch mit Stommelner Akzent" vorgetragen wurden, wie Chorleiter Johannes Klütsch sagte.
Klütsch dirigierte und begleitete die Frauen am Keyboard, hin und wieder spielten einzelne Sängerinnen auch Querflöte zu den Stücken. Zwischen den musikalischen Beiträgen las Erzähler Günter Schniering kölsche Weihnachtsgeschichten oder Gedichte vor. Zusammen mit der schönen Akustik in der Kirche, der adventlichen Dekoration und der weihnachtlichen Atmosphäre ergab dies eine wunderbare Einstimmung auf den Heiligen Abend.
Besonders kräftigen Beifall erhielt die elf Jahre alte Solistin Sara Calabrese, die mit einem wunderschön gesungenen "Ave Maria" die Zuhörer begeisterte. Zum Abschluss sagen und spielten alle gemeinsam den Klassiker "O, du fröhliche". Der Frauenchor Stommeln sucht Nachwuchs und lädt zu einer Schnupperpobe ein. Informationen gibt es bei der Vorsitzenden Ellen Leuk, 02238 471385.

[Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 24/25.12.2013]
Bild des Originalartikels

2012

Den Samba op Kölsch besungen

Frauenchor Stommeln geht auf Schlagerreise um die Welt

Der Frauenchor Stommeln unternahm sichtlich vergnügt eine Schlagerreise um die Welt. (Bild: Jeske)

Pulheim. "Hurra, wir haben den Jackpot gewonnen bei der Verlosung '1050 Jahre Stommeln', wir sind auserwählt für eine Reise um die Welt." Antonia, Sängerin im Frauenchor Stommeln, kam im Dr.-Hans-Köster-Saal gleich mit Koffer auf die Bühne. Da trommelt "Busfahrer" Johannes Klütsch die anderen Sängerinnen zusammen, und los ging die musikalische Schlagerreise um die Welt.
Lieder auf Deutsch, Englisch, Italienisch und "op kölsch" habe die Reisegruppe im Gepäck, hatte die Vorsitzende des Musikvereins, Christiane Voigt, angekündigt, 20 standen auf dem Programmzettel.
Als Reisemittel bediente sich der Frauenchor der KVB, eines Kreuzfahrtschiffes und eines Fliegers, und Chorleiter Klütsch musste im Dirigentenleitstand jedes Mal seine Uniform wechseln. Mit "Einmal um die ganze Welt" ging es auf die fröhliche Weltumrundung. Die Sängerinnen begegneten dem russischen Kindermädchen "Babicka", den Capri-Fischern, hatten "Sehnsucht" nach der Taiga, erklommen die Berge mit dem Lied "La Montanara", verschenkten "Weiße Rosen aus Athen" und träumten mit ganz Paris von der Liebe.
Kleine Spielszenen flocht der 1997 gegründete Frauenchor im Mühlenort in sein Schlagerprogramm ein, und als durchgängigen Gag, wie Antonia in allen Ländern Ausschau nach schönen Männern hält. Klütsch gab zum Besten, wie er die lebenslustige Stommelnerin beim Flirt mit gleich zwei Italienern erwischt hat, und das musste natürlich mit dem passenden Schlager von Conny-Froboess-Komponist Christian Bruhn besungen werden. Auch in "Spanisch Eyes" hat besagte Stommelnerin zur Musik von Bert Kaempfert geschaut und in Schottland bei Paul McCartneys Dudelsack-Ballade "Mull of Kintyre" ihren "Highlander" herbeigesehnt.
Vor der Pause hebt der Schlager-Flieger mit Reinhard Mey über die Wolken ab, um nach der Pause das Fernweh von Udo Jürgens "Ich war noch niemals in New York" zu teilen. In San Francisco, am Blue Bayou und in Mexico schaffen die Sängerinnen eine elegante musikalische Landung. über ihnen kreist der von Paul Simon besungene Condor, und dann wird unter Mitwirkung der "Samba Müüss" nach heißen lateinamerikanischen Rhythmen getanzt, allerdings "op kölsch", wie das im "Veedel" so üblich ist. Am Schluss kennt der Frauenchor nur noch ein Ziel, und das heißt "Heim noh Kölle".
Johannes Klütsch hat fast alle Schlager für seine Sängerinnen arragiert und die Titel mit ihnen in sorgfältiger Stimmführung, deutlicher Artikulation und präzisen Rhythmen einstudiert. Die Sängerinnen schwingen mit und lassen den Funken der eigenen Freude ins Publikum überspringen. Nicht nur bei ABBA's "Waterloo" wird im Saal mitgeklatscht. In den Applaus mischt sich bei manchem Schlager sogar Jubel.

[Quelle: Kölnische Rundschau, 30.4.2012]

Von Osten gen Süden nach Köln

Bühnenpräsenz – das gilt für alle der circa fünfzig Sängerinnen des "Frauenchores Stommeln" – ist eine große Stärke, die Chorleiter Johannes Klütsch seinen Sängerinnen vermittelt. Zum Jahreskonzert des Frauenchores Stommeln stand eine Reise durch die Welt des Schlagers an.

Der Frauenchor Stommeln führte durch die Welt des Schlagers mit einer durchdachten Bühnenshow. (Bild: Sprügel)

Pulheim - Selbstsicheres Auftreten ist die halbe Miete: Für ein Lied von Cole Porter traten nur die chorältesten Damen, die "Golden Girls", nach vorne. Die etwa zehn Sängerinnen bewegten sich selbstbewusst, stimmten die Töne an ohne abzulesen und hatten ein Lächeln auf den Lippen. Dafür wurden sie mit reichlich Beifall belohnt.
Im großen Dr.-Hans-Köster-Saal blieben zwar ein paar Plätze frei, aber die zahlreich erschienen Zuschauer amüsierten sich köstlich bei einer durchgeplanten Bühnenshow.
Klütsch musste während des Konzerts immer wieder die Uniform wechseln. Mal gab er als Busfahrer, mal als Schiffskapitän, mal als Pilot den Ton an. Im Osten ging es los und dann weiter nach Süden. Besonders viel Applaus erntete gleich zu Beginn das Stück "Capri Fischer", bei dem der Refrain "Bella, bella Marie" fröhlich vom Publikum mitgesummt wurde.
Musikalisch hatte das Programm allerdings auch ein paar Durchhänger, wie etwa bei "La Montanara" von Toni Ortelli, das in den Höhen und im Rhythmus nicht stimmig war. Ausgebügelt wurden diese kleineren Schwächen durch das liebevoll gestaltete Drumherum: "Antonia", eine jugendliche Mitreisende, die den Chor auf der Reise begleitete sorgte für Unterhaltung, indem sie zu jedem Land einen Sketch parat hatte. Als ältere Dame im Lehnstuhl mit Pantoffeln kündigte sie mit authentischem Dialekt das Stück "Babicka" von Ralph Siegel an. Auch das Publikum wurde von Chorleiter Klütsch immer wieder in das Geschehen einbezogen und zum Mitsingen animiert. Die Reise ging dann weiter nach Amerika mit "über den Wolken" und "Ich war noch niemals in New York", bis dann zum Schluss – wieder zurück in Köln – einige kölsche Evergreens angestimmt wurden.

[Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 30.4.2012]

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2011

Frauen holten Männer als Verstärkung

Die Sängerinnen des Frauenchors hatten den Männergesangsverein Eintracht Buchheim eingeladen, das Weihnachtskonzert in St. Martinus mit ihnen gemeinsam zu gestalten. Zum Schluss traten beide Chöre zusammen auf.

Der Frauenchor Stommeln bewies viel Elan beim Konzert in der Kirche. (Bild: Sprügel)

Pulheim-Stommeln - "Manchmal ist es einfach schön, wenn auch ein paar Männerstimmen dabei sind", freut sich Christiane Voigt, die Vorsitzende des Frauenchores Stommeln kurz vor Konzertbeginn. Die Sängerinnen des Frauenchors hatten den Männergesangsverein Eintracht Buchheim eingeladen, das Weihnachtskonzert in St. Martinus mit ihnen gemeinsam zu gestalten. Im Gegenzug sangen die Frauen in der Woche zuvor beim Weihnachtskonzert des MGV. Die Kooperation kam zustande, weil beide Chöre von Johannes Klütsch geleitet werden. Die rund 50 Frauen trugen in der Kirche zunächst einige feierliche Weihnachtslieder vor, darunter das "Adestes Fideles" von John Francis Wade oder "Leise erklingen" von Wolfgang Amadeus Mozart, Klütsch kündigte die Stücke humorvoll an, und es wurde schnell klar, dass die Chöre ein sehr herzliches Verhältnis zu ihrem Chorleiter pflegen. Der Funke sprang auf das Publikum über, denn schon in der ersten Hälfte wurde zu "Süßer die Glocken nie klingen" kräftig mitgesungen. Nach einem fliegenden Wechsel zeigten sich die Männer besonders stimmsicher bei dem Klassiker "Weihnachtsglocken" von Hermann Sonnet. Die Schülerin Anika Niederehe, die den MGV auf der Querflöte begleitete, bot ein gelungenes Solo, für das sie sich das Stück "Jackey" von dem japanischen Komponisten Akira Miyagawa ausgesucht hatte.
Als die Frauen wieder nach vorne traten, folgten mehrere temperamentvolle Stücke aufeinander. Die Sängerinnen begeisterten das Publikum mit viel Elan und beschwingtem Körpereinsatz, etwa bei "Türme vom Dom" von den Höhnern. Außerdem hatten sich in diesem Jahr die ältesten des Chores als "Golden Girls" goldene Scherpen umgelegt und trugen das Stück "Jlockeklang" alleine vor. Zum Schluss traten beide Chöre zusammen auf. Das Publikum reagierte mit lauten "Zugabe"-Rufen und ließ die Chöre nicht gehen, bevor sie eine zweite Zugabe gaben.

[Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 19.12.2011]

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Musikalisch gute Premiere

Buchheim (bt). Sein 1. Musik- und Chorfest veranstaltete der MGV Eintracht Buchheim 1865. Im Innenhof der idyllisch gelegenen Herler Burg zeigten neun Musik-und Chorvereine ihr Können.

Das abwechslungsreiche Programm begeisterte die Zuhörer beim Musik- und Chorfest des Männergesangvereins.

Los ging es mit den Pänz der GGS „Ahl Wipp“, die mit einem witzigen Handfigurenspiel und zwei schönen Tänzen begeisterten. Schöne Klänge brachten auch der Höhenhauser Posaunenchor, der MGV Eintracht Weyerbusch, der Männerchor Kölner Bäcker, der Frauenchor Stommeln sowie der Gesangverein „Allegro“ aus Frechen-Bachem zu Gehör. Den krönenden Abschluss bildete die Big-Band „Fun Connection“ und ein gemeinsamer Auftritt aller Chöre unter der Leitung von Chorleiter Johannes Klütsch. Mit einem Ständchen zu Reinhard Mays „Diplomatenjagd“ überraschten die Sänger zudem den Burgherren Horst Schlaghecken zu dessen 75. Geburtstag. Dazu übereichten sie dem sichtlich sie ihm ein seltenes chinesisches „Mandarin-Entenpärchen“. „Das war eine gelungene Premiere“, waren sich der Ehrenvorsitzende Hans Jonas, sowie der 1. Vorsitzende Manfred Barani einig.

[Quelle: Kölner Wochenspiegel, 10.06.2011]

Singen verbindet Menschen

CHöRE Sängerkreis Rhein-Erft besteht seit 90 Jahren - Konzert im Dorothea-Tanning-Saal

Der Gesangsverein Eintracht Allegro aus Frechen-Bachem verbreitete gute Laune.

Brühl. Seit 1921 gibt es für die Chöre der Region ein Sprachrohr, den Sängerkreis Rhein-Erft. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, nicht nur Chorleiter auszubilden, sondern auch die Jugendarbeit zu fördern oder große Konzertreisen zu veranstalten. Ein Ende ist dabei nicht in Sicht, im Gegenteil: Das gemeinsame Musikzieren und Erheben der Stimmen finedet immer größeren Anklang.
Das zeigte sich vor allem am Samstag, als im Dorothea-Tanning-Saal des Max-Ernst-Museums das erste Chorfestival im Jahr des 90-jährigen Bestehens des Sängerkreises Rhein-Erft stattfand. Zwölf Frauen-, Kinder- und gemischte Chöre aus dem ganzen Kreis zeigten dabei bis in den Nachmittag hinein ihr Können. Deren gute Laune steckte das Publikum schnell an. Bemerkenswert war vor allem die große Spannbreite an Liedern und Musikrichtungen, die für die Chorformationen arrangiert wurden.
Auch Bürgermeister Michael Kreuzberg zeigte sich in seinem Grußwort begeistert. „Das Glücksgefühl, wenn man mit anderen Menschen gemeinsam eine Melodie singt oder wenn man sich im Kanon aufteilt, ist unnachahmlich. Es ist jedes Mal eine große Freude, Ihnen allen zuzuhören. Außerdem repräsentiert jeder Chor aus dem Sängerkreis, der hier mitmacht, ein Stück Rhein-Erft-Kreis und die Vielfalt unserer Region.“
Rolf Britz, Geschäftsführer des Sängerkreises, ist zufrieden mit der Entwicklung der Organisation. „Wir merken, dass Singen einen hohen Stellenwert im Kreis hat. Unserem Verband gehören mittlerweile 73 Chöre an“, sagte er. „Auch die Jugend beteiligt sich wieder intensiver und vor allem aktiv. Die Chorliteratur wird immer größer – es gibt nicht mehr nur Klassik- oder Kirchenlieder im Repertoire, sondern auch Gospels, Jazz und Folklore. Das kommt bei den Leuten gut an“, berichtet Britz.
So auch im Dorothea-Tanning-Saal; dort gingen Arrangements von Rock-Klassikern wie „It's my Life“ von Bon Jovi oder kölschem Liedergut wie „Du bes die Stadt“ von den Bläck Fööss nahtlos ineinander über. Von Rost, Müdigkeit oder Langeweile war bei den Chören keine Spur.
Gänsehaut verspürt auch Erika Färber jedes Mal, wenn sie mit ihren Freundinnen vom Frauenchor Wesseling auf die Bühne geht. „Nach zwanzig Jahren ist natürlich schon Routine beim Singen eingekehrt, aber da oben zu stehen macht mich aufgeregt, als wäre es mein erster Auftritt“, gestand sie.
Seit ihrem Umzug nach Wesseling 1993 ist sie im Frauenchor. „Ich kannte damals noch niemanden in der Stadt. Der Frauenchor war eine tolle Möglichkeit, soziale Kontakte zu knüpfen und das Stadtleben kennenzulernen.“ Auch der Sängerkreis ist für sie eine gute Sache: „Vor Kurzem waren wir mit einem Projektchor des Sängerkreises auf Mallorca. Mit 160 anderen Sängern in der Kathedrale zum Abschluss zu singen – da habe ich eine Gänsehaut bekommen. Mein Chor und das Singen sind schon längst ein wichtiger Teil meines Lebens.“

[Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 23.5.2011]

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2010

Das Publikum klatschte und pfiff

WEIHNACHTSLIEDER Der Stommelner Frauenchor gab ein gelungenes Konzert in der Kirche St. Martinus

Mit viel Elan präsentierte der Frauenchor Stommeln in der Kirche St. Martinus sein Weihnachtskonzert.

Pulheim-Stommeln. Am Ende des Konzerts wurden die knapp 50 Sängerinnen in der gut besuchten Kirche St. Martinus gefeiert wie die Rockstars. Das Publikum spendete stehend Beifall und pfiff vor Begeisterung nach einem gelungenen Weihnachtskonzert des Frauenchors Stommeln.
Das schlug einen großen Bogen vom Mitsingkonzert ("Leise rieselt der Schnee") über die Vorstellung vertrauten Weihnachtsliedguts ("Zu Bethlehem geboren", "Lasst uns lauschen") oder Klassikern des Repertoires ("Transeamus usque Bethlehem") bis hin zu zeitgenössischen kölschen Weihnachtsgesängen aus der Feder solcher für diese Jahreszeit eher untypischen Gruppen wie Paveier, Höhner oder Black Fööss.
Dass die Stommelner Frauen rund 75 Minuten - abgesehen von einer Bourrée von Johann Sebastian Bach in der Fassung für zwei Flöten, gespielt von Helga Hoffmann und Claudia Sühr - ein ausgewachsenes Vocalkonzert bestreiten konnten, lag nicht zuletzt an Chorleiter Johannes Klütsch. Fast jedes Stück des Konzerts wurde in seiner Bearbeitung aufgeführt. Und das mit dem für Klütsch typischen Elan, der jeden Gedanken an verstaubte Chortraditionen wegwischte. Frisch und mit vitalem Einsatz nahmen die Sängerinnen die gute Laune ihres Leiters auf und überzeugten mit Präzision. Klütsch, der auf seinem Synthesizer mit einem wahren Arsenal an Sounds und Rhythmen aufwarten konnte, arbeitet der überkommenen Vorstellung vom ambitionierten Laienchorwesen dynamisch entgegen. Kein Wunder also, dass sich in seinen Chören auch ganz unterschiedliche Altersgruppen wiederfinden, die mit Feuereifer ans Werk gehen. Das kam am Sonntag den neuen kölschen Liedern zugute, bei denen die altehrwürdige Stommelner Kirche im Swing-Rhythmus erbebte.
Nur mit zwei Zugaben konnte der Frauenchor Stommein sein Publikum entlassen. Zum einen das traditionelle "Kutt joot heim", zum anderen der Wunsch nach unbeschwerten "Chressdäch" im Gospelsound.

[Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 14.12.2010]

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2009

Festliche Messe mit Frauenchor

URAUFFüHRUNG - Klütsch dirigierte sein Werk

Für den sinfonisch leuchtenden Ton wurde der Frauenchor Stommeln durch ein groß besetztes Orchester unterstützt.

Pulheim-Stommeln - Im linken Querarm der Kirche St. Martinus hatten sie sich aufgebaut: der Frauenchor Stommeln, ein großes Sinfonieorchester und Johannes Klütsch, der als Dirigent die Uraufführung seines eigenen Werkes leitete. Wohl auch deswegen war die neugotische Pfarrkirche St. Martinus, in Stommeln bekannt als die neue Kirche, eine weite Halle mit zahlreichen Ausstattungsstücken aus der Erbauungszeit und prächtigen modernen Glasfenstern, so gut gefüllt, dass einige Besucher dieses besonderen Gottesdienstes stehen mussten.
Für den Frauenchor und für die Stommelner Gemeinde komponierte Johannes Klütsch eine Missa brevis, eine Vertonung des lateinischen Messtextes in seiner kürzeren Variante. Der Chorleiter ist seit 2001 für den Stommelner Frauenchor verantwortlich und ein vielseitiger Musiker, der insbesondere die leidigen Grenzen zwischen E- und U-Musik nicht so ernst nimmt.
Als Komponist zeigte er sich hier von seiner innerlichsten Seite. Seine Kompositionsweise könnte man als gemäßigt modern bezeichnen, mit Anschluss an die Tradition, unter Vermeidung allzu abgenutzter Formeln und mit einer Vorliebe für eine zeitgemäße orchestrale Farbpalette. Zielsicher traf Klütsch den richtigen Ton für religiöse Einkehr einerseits und freudigen Lobgesang andererseits.
Als Dank der Gemeinde wurde Johannes Klütsch nicht nur lang andauernder Applaus zuteil. überreicht wurde ihm außerdem ein einfaches, aber hochsymbolisches Geschenk: Ein Regenschirm, der mit dem Wunsch verbunden war, der Chorleiter möge sich in Stommeln auch zukünftig geschützt und geborgen fühlen.

[Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 23.11.2009]

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Gute Laune an der Mosel

Der Frauenchor Stommeln unterwegs nach Winningen

Stommeln Der Wettergott war gnädig. Die Fahrt des Frauenchores Stommeln führte am Sonntag, 2. August nach lustiger Busfahrt mit ausgedehnter Frühstückspause, Quiz und launigen Liedern nach Winningen an die Mosel. Nach einer Weinprobe mit Gesangseinlage und einem reichhaltigen Mittagessen war zur Entspannung eine zweistündige Moselfahrt angesagt. Danach ging es zum Platz am Hexenbrunnen, wo vor malerischer Kulisse ein Platzkonzert vor zahlreichem Publikum stattfand, Chorleiter Johannes Klütsch moderierte die dargebotenen Lieder. Nach der Besichtigung des Moselstädtchens ging es nach einem wunderschönen Tag wieder zurück in den Mühlenort.

[Quelle: Pulheimer Nachrichten, 2.9.2009]

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Auf einer "kleinen Wolke"

Jahreskonzert des Frauenchors Stommeln mit PiusColonia

Zu einer stimmstarken Gemeinschaft vereinten sich die 60 Sängerinnen des Frauenchors Stommeln mit dem Männergesangverein PiusColonia aus Köln. Sie boten beim Jahreskonzert ein abwechslungsreiches Programm.

PULHEIM. Rimskij-Korsakows "Eine kleine Wolke", die dem Jahreskonzert des Frauenchors Stommeln 1997 den Titel gegeben hatte, wehte erst im zweiten Teil herbei. Zunächst machten die 60 aktiven Sängerinnen ihrem Chorleiter Johannes Klütsch nämlich mit Opernchören alle Ehre. Der "Einzug der Gäste" aus Wagners "Tannhäuser" war ein gut gewählter Einstieg in das abwechslungsreiche Programm, an dem als Gastchor der MGV PiusColonia aus Köln mitwirkte, der die Damen gleich eingangs stimmlich verstärkte.
Johannes Klütsch hat für die Opernchöre wie auch für viele klassische Lieder und Filmmelodien griffige Arrangements geschrieben, die die Sängerinnen und Sänger sicher bewältigten. Michael Jüttendonk war ihnen am Klavier ein einfühlsamer Begleiter. Sichtliche Freude hatte der Frauenchor an der wiegenden Melodie beim "Chor der Mädchen" aus der Tschaikowsky-Oper "Eugen Onegin"; stimmschön und in ausgefeilter Artikulation gelang auch "Wir winden dir den Jungfernkranz" aus "Der Freischütz".
Ein Ohrwurm, der bei den Zuhörern im gut besetzten Dr. Hans Köster-Saal besonders gut ankam, ist die Barcarole aus "Hoffmanns Erzählungen". Anschließend bat Moderatorin Cordula Ledwoch den MGV PiusColonia auf die Bühne, der beim Soldatenchor aus Gounods "Margarethe" große Stimmfestigkeit an den Tag legte. Eindrucksvoll gestalteten die Sänger auch den Chor der Priester aus der "Zauberflöte". Kurt Hess hatte das Solo übernommen und prunkte dabei mit tiefer Bassstimme. Beim berühmten Gefangenen-Chor aus "Nabucco" vereinten sich die beiden Chöre ein weiteres Mal zu einer stimmstarken Gemeinschaft. Johannes Klütsch hielt die Choristen mit animierenden Gesten sicher auf Kurs.
Unterhaltsames brachte dann die zweite Konzerthälfte. Für "Chanson d'amour", einen Hit von "Manhattan Transfer", hatte sich ein kleines Ensemble aus dem Frauenchor herausgelöst; bei Schuberts "Ave Maria" bestritt Petra Bühse mit gut geführter Stimme das Solo. Jenseits des üblichen Männerchor-Repertoires liegt Scott Joplins "Entertainer Rag", mit dem die Sänger ebenso begeisterten wie mit dem alten Schlager "Ein Freund, ein guter Freund". Bei "Conquest of Paradise" gesellten sich die Damen dann hinzu; mit dem gemeinsam gesungenen Lied "Miteinander-füreinander" von Klaus Ochs fand das Konzert einen stimmigen Abschluss.

[Quelle: Kölnische Rundschau, 9.6.2009]

Wagner zum fulminanten Auftakt

Der Frauenchor Stommeln gab im Köster-Saal ein Konzert
Als Gast war der Männergesangverein PiusColonia dabei. Beide Chöre werden geleitet von Johannes Klütsch, der sie an diesem Abend abwechslend dirigierte.

Für sein Jahreskonzert hatte der Frauenchor Stommeln bekannte klassische Chorsätze und populäre Lieder einstudiert.

Pulheim - Die Dramaturgie stimmte: Etwa 80 Sängerinnen und Sänger waren auf der Bühne, als sich im Pulheimer Dr.-Hans-Köster-Saal der Vorhang öffnete. Gemeinsam intonierten der Frauenchor Stommeln und der MGV PiusColonia den "Einzug der Gäste" aus Wagners "Tannhäuser". Der fulminante Einstieg wurde gleich mit stürmischem Beifall belohnt.
Der Besuch aus Köln brachte Bewegung in das Jahreskonzert der Sängerinnen aus Stommeln. Chorleiter Johannes Klütsch dirigierte abwechselnd den 1997 gegründeten, groß besetzten Frauenchor mit seinen 60 Sängerinnen und den aus etwa 20 Sängern bestehenden Kölner Männerchor.
Michael Jüttendonk unterstützte die Sänger als Klavierbegleiter. Um den Chören im großen Dr.-Hans-Köster-Saal Gehör zu verschaffen, kam eine sparsame, daher auch unauffällige elektrische Verstärkung zum Einsatz.
Fein säuberlich getrennt gab sich das Programm: Zunächst Chöre aus Oper und Singspiel, nach der Pause dann populäre Melodien. Cordula Ledwoch führte als Moderatorin durchs Konzert und passte die einzelnen Chorsätze knapp und prägnant in jeweilige Opernhandlung ein.
Auf den Beginn mit dem "Tannhäuser" folgten weitere der bekanntesten Chöre der einschlägigen Literatur. Der Gefangenenchor aus "Nabucco" oder die sehnsüchtige Barcarole aus Offenbachs "Hoffmanns Erzählungen" waren dabei; je zweimal waren "Freischütz" und "Zauberflöte" vertreten. Kurt Hess, Bass im MGV PiusColonia, schlüpfte in die Rolle des Sarastro und übernahm die Solopartie in "O Isis und Osiris" aus der "Zauberflöte".
Chorleiter Johannes Klütsch griff zwischendurch ebenfalls zum Mikrofon und profilierte sich mit lockeren Sprüchen als kompetente Kraft im Fachbereich "rheinischer Humor".
Für den zweiten Teil hatte Klütsch eigens einige Arrangements angefertigt. Den Evergreen "Ein Freund, ein guter Freund" aus "Die drei von der Tankstelle" mit Heinz Rühmann konnte man hier in einer Chorfassung erleben. Schon im Original von einem Chor getragen, erklang auch das hymnische "Conquest of Paradise" von Vangelis in einer Bearbeitung aus der Feder des Chorleiters. Am Schluss stand wieder ein programmatischer Titel: Bei "Miteinander - Füreinander" waren noch einmal alle Sängerinnen und Sänger gemeinsam zu hören.

[Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 9.6.2009]

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Familienfest in Xanten

Große Auftritte vor historischer Kulisse im Römerpark

Die Chöre "Allegro" aus Frechen und der Stommelner Frauenchor standen zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne.

Xanten/Rhein-Erft-Kreis - Es ist ein großer Auftritt für den Frauenchor Stommeln 1997 aus Pulheim und dem Allegro-Chor aus Frechen: Die 60 Sängerinnen und Sänger eröffnen mit einem kölschen Lied den "Tag der Begegnung" des Landschaftsverbandes Rheinland in Xanten, beim dem 30.000 Menschen mit und ohne Behinderungen zusammenkommen. Die beiden Chöre sind bisher noch nie zusammen aufgetreten. Chorleiter Johannes Klütsch hat die 60 Sänger musikalisch zusammengebracht – passend zum Motto des diesjährigen Xantener Familienfests, Barrieren abzubauen. Das Publikum singt den Refrain "Mir sprechen hück all dieselve Sprooch" aus dem Lied "Stammbaum" von den Bläck Fööss nach Herzenslust mit. "Hier zu sein ist etwas ganz Besonderes", sagt Ingrid Gerschberg vom Frechener Chor "Brückenschlag", der ebenfalls angereist ist, um vor historischer Kulisse des Amphitheaters zu singen. "Der einzige Chor, der mit einer Flagge angereist ist", kommentiert die A-cappella-Gruppe "Basta" den Auftritt der Frechener. "Die Integration von Menschen mit Behinderungen liegt uns sehr am Herzen", sagt Helmut Zopes, Vorsitzender des Sängerkreises Rhein-Erft.

Der Frechener Chor "Brückenschlag" war zum ersten mal beim "Tag der Begegnung" im Römerpark in Xanten dabei.

Auch die Gold-Kraemer-Stiftung ist zum ersten Mal in Xanten dabei. "Wir wollen ein Zeichen setzen", sagt Geschäftsführerin Vera Becher-Andre. Sich begegnen und sich kennenlernen, so beginne eine gesellschaftliche Integration. Das Angebot der Stiftung, auf dem Abenteuerspielplatz im Römerpark nach einem Schatz zu suchen, haben viele Jugendliche wahrgenommen – ausgestattet mit Augenklappe und Piratenkopftuch. Am Ende des Parcours steht dann die Schatzkiste, gefüllt mit Golddukaten, wie könnte es anders sein. Allerdings glänzen sie nur äußerlich gülden, von innen sind sie aus Schokolade.

[Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 20.5.2009]

Frauenchor Stommeln und "Allegro" aus Frechen eröffnen LVR-Tag der Begegnung am 16. Mai

Auftritt bei offizieller Eröffnung / "Offenes Singen" mit 1000 Sängerinnen und Sängern / Solo-Auftritt auf der Chorbühne

Köln. 12. Mai 2009. Für den Frauenchor Stommeln 1997 e.V. aus Pulheim und den "Allegro"-Chor aus Frechen steht ein großer Auftritt vor der Tür. Beim LVR-Tag der Begegnung, dem europaweit größten Fest für Menschen mit und ohne Behinderungen, werden sie am 16. Mai bei der offiziellen Eröffnung vor großem Publikum singen. Die Chöre geben mit ihrem Auftritt den Startschuss für einen ereignisreichen Tag und werden den "Stammbaum" von den "Bläck Fööss" singen. Zu dem Familienfest des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) werden im LVR-Archäologischen Park Xanten zwischen 11 und 18 Uhr rund 30.000 Gäste erwartet. Der Eintritt ist kostenlos.
Um 13 Uhr werden die beiden Chöre Teil eines noch größeren Chores. Tausend Sängerinnen und Sänger aus rund 25 Chören versammeln sich zum vor der historischen Kulisse des Amphitheaters zum "Offenen Singen". Vom klassischen Volkslied über Schlager bis zum modernen Pop-Hit reicht die Programmpalette. Einen besonderen Reiz macht die bunte Mischung der Chöre aus. Es beteiligen sich unter anderem integrative Chöre, Frauen- und Männerchöre, gemischte Chöre sowie Kinder- und Jugendchöre. Um 14:10 Uhr steht für die Stommelner Sängerinnen und "Allegro" schließlich noch ein gemeinsamer Solo-Auftritt auf der Chorbühne 1 auf dem Programm.
„Ich freue mich sehr über die Teilnahme der beiden Chöre aus dem Rhein-Erft-Kreis und wünsche allen Beteiligten viel Spaß. Die Integration von Menschen mit Behinderung liegt uns beim Sängerkreis sehr am Herzen“, so Helmut Zopes, Vorsitzender des Sängerkreises Rhein-Erft.
Der LVR veranstaltet den LVR-Tag der Begegnung am 16. Mai zum zwölften Mal. Die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung steht im Mittelpunkt des Festes. Der LVR-Tag der Begegnung ist sowohl Familienfest als auch Plattform zum Austausch für über 200 Einrichtungen, Initiativen und Organisationen integrativer Arbeit. Neben dem Offenen Singen stehen weitere musikalische Highlights auf dem Programm. Die Gruppe Klee hat exklusiv für den LVR-Tag der Begegnung ein Stück komponiert, dass sie bei ihrem Konzert im Amphitheater präsentieren wird. Außerdem singt die Kölner A Capella-Gruppe BASTA. Neben der Musik ist mit viel Theater, Tanz, Zirkus, europäischen Künstlergruppen, Sport zum Mitmachen und Zuschauen, einem Römerlager, einem Kochzelt mit europäischen Köstlichkeiten, einem Pfadfinderlager, einer Schatzsuche und vielem mehr für jeden Besucher etwas dabei.

[Quelle: www.lvr.de/app/Presse/Archiv.asp?NNr=4612, 12.5.2009]

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MEIN VEREIN - Die Angst vor der Höhe genommen

Anstrengende Proben und tolle Gemeinschaft sind typisch für den Frauenchor Stommeln. Zurzeit proben die Sängerinnen des Stommelner Frauenchores für ihr Jahreskonzert am 7. Juni.

Pulheim-Stommeln - Da staunt sogar Johannes Klütsch. "Bis zum hohen G war das, also über der fünften Linie", sagt der Leiter des Frauenchores Stommeln anerkennend.
Minutenlang hat der Sinnersdorfer bei der Probe im Martinushaus seine Sopranistinnen "gekitzelt", hat sie mit Schlagworten wie "Spannung aufbauen", "nicht schreien", "freundlich", "Tosca lässt grüßen" und "nun die Zerreißprobe" die Tonleiter hinaufgescheucht und ihnen die Angst vor der Höhe genommen.
Die aufmunternden Worte sind auch nötig. Das Repertoire, das Klütsch, Leiter von insgesamt fünf Chören und drei Musikgruppen, für das Jahreskonzert des Frauenchores am Sonntag, 7. Juni, im Kultur- und Medienzentrum Pulheim, Steinstraße, ausgewählt hat, hat es in sich. "Schlager, Stücke aus den 20er Jahren sind das eine. Der Schwerpunkt der Aufführung aber liegt bei der Klassik", sagt Sopranistin Claudia Sühr. Stücke wie die "Barcarole" aus Hoffmanns Erzählungen, "Der Gefangenenchor" aus der Oper Nabucco und das ergreifende Stück "Hebe deine Augen auf" von Felix Mendelssohn-Bartholdy verlangen den Sängerinnen einiges ab. Angst vor der Höhe ist das Letzte, was vor allem die Sopranistinnen gebrauchen können.
Das Repertoire übrigens, das Claudia Sühr mit den Worten "alles, es ist nicht festgelegt, das ist ja das Schöne", umschreibt, hat die zweifache Mutter wie ein Magnet angezogen. 2002 spürte die heute 39-Jährige, dass nach 14 Jahren Mitgliedschaft in einem Chor in Köln-Vogelsang die Zeit reif war für einen musikalischen Neuanfang. "Ich wollte mehr singen als früher, mehr anspruchsvollere Stücke und nicht nur kölsche Lieder." Lange suchen musste die Kölnerin nicht. Johannes Klütsch, der damals den Chor leitete, in dem ihr Vater sang, verwies Claudia Sühr an den Frauenchor Stommeln.
Drei Proben habe sie sich angeschaut, doch schon nach der ersten sei sie sich sicher gewesen "hier bleibe ich." Die Gründe sind schnell aufgezählt. "Die Gemeinschaft hat mich fasziniert. Es ist eine tolle Truppe, der Zusammenhalt ist groß, das kam vom ersten Augenblick an rüber. Das war etwas, das ich so nicht kannte und so auch nicht erwartet hatte. Ich habe mich auf Anhieb wohl gefühlt", schwärmt Sühr. Die Faszination hält bis heute an. In den sieben Jahren habe sie keine einzige Probe versäumt. Klar, denn "ich habe mich immer auf die Probe gefreut. Ein Probenmontag ist ein schöner Tag. Ich bin total froh, dass ich hier bin." Die Chemie stimme ganz einfach, sagt die Frau, die Musik ein sehr wichtiges Element in ihrem Leben nennt, weil sie "dafür sorgt, dass ich gute Laune habe und es mir gut geht."
Aus der tollen Gemeinschaft, in die Claudia Sühr vor sieben Jahren wie selbstverständlich aufgenommen wurde, haben sich inzwischen einige gute Freundschaften herausgebildet. "Das hat sich schnell entwickelt. Mit manchen ist man gut befreundet, andere kennt man kaum, weil der Chor so groß ist." Aber mit ihnen komme man bei den verschiedenen Veranstaltungen ins Gespräch, von denen es mehr als genug gibt. So hat der Frauenchor beim Trödelmarkt, mit dem die "Stommelner Woche" endet, einen Stand und verkauft Kuchen. Ein Muss ist auch das Weihnachtsfest. Wenn es zeitlich hinhaut, dann organisieren die Frauen auch ein Sommerfest.
Auch unterwegs ist der Chor immer mal wieder. "Wir machen alle zwei bis drei Jahre eine Konzertreise", erzählt Sühr. Ziele in den vergangenen Jahren waren Schwerin, Berlin und Prag, die Hauptstadt Tschechiens. Auch der eine odere andere Auftritt gehört bei den Reisen ins Programm. Mal singen die Frauen in einer Kirche, mal, in Berlin, am Brandenburger Tor, oder, in Karlsbad (Tschechien), an den Kolonnaden. "Wir stellen uns auf und singen ein paar fröhliche Lieder", sagt Sühr. Die treibende Kraft bei diesen Spontan-Aktionen sei Chorleiter Klütsch. "Er zieht uns mit."
Weil der Zusammenhalt im Chor so groß ist, sind die Frauen in schönen wie auch in traurigen Momenten füreinander da. "Wir singen auf Hochzeiten, Geburtstagen, aber auch bei Beerdigungen. Da merkt man den Zusammenhalt", sagt die Sopranistin, die bei den Konzerten auch als Solistin auftritt.
Da ihr der Chor am Herzen liegt, hat Claudia Sühr irgendwann angeregt, eine Internetseite zu erstellen. Das Projekt "Homepage" hat sie auch gleich umgesetzt. Schließlich ist "eine Internetseite eine Visitenkarte", sagt die Sängerin, für die nach sieben Jahren im Frauenchor Stommeln feststeht: "Das ist mein Verein, hier bleibe ich."

[Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 2.5.2009]

 

63 Sängerinnen

Den Frauenchor Stommeln gibt es seit 1997. Neun Frauen haben ihn gegründet. Noch mit dabei sind Gretel Kühn, Hildegard Rother, Margret Bintz, Karola Schubert und Irmgard Engelhardt.
Aktuell hat der Frauenchor Stommeln 63 Mitglieder im Alter von 17 bis 77 Jahren. Johannes Klütsch leitet das Ensemble, Vorsitzende ist Christiane Voigt.


Christiane Voigt ist die Vorsitzende des Frauenchors.

Der Chor gibt in der Regel ein Jahreskonzert, manchmal auch ein Weihnachtskonzert. Das nächste Jahreskonzert ist für Sonntag, 7. Juni, 17 Uhr, im Kultur- und Medienzentrum, Steinstraße, geplant.
Geprobt wird montags, 19 bis 20.30 Uhr, im Martinushaus Stommeln, Venloer Straße.
Wer im Frauenchor singen möchte, sollte Spaß am Singen haben, Disziplin mitbringen und sich in die Vereinsarbeit einbringen. Die regelmäßige Teilnahme an den Proben ist Pflicht.
Neulinge können an drei Proben teilnehmen. Am vierten Abend müssten sie sich entscheiden, ob sie im Chor singen möchten. Es folgt ein halbjährige Probezeit. Gesucht wird Verstärkung für den ersten Sopran und den zweiten Alt.

Kontinuität im Sängerkreis

Der Sängerkreis Rhein-Erft 1921 e.V. setzt auf Kontinuität: Bei der Neuwahl des Vorstandes wurden beim Kreissängertag 2009 am Samstag nahezu alle Mitglieder in ihren ämtern...

FRECHEN. Der Sängerkreis Rhein-Erft 1921 e.V. setzt auf Kontinuität: Bei der Neuwahl des Vorstandes wurden beim Kreissängertag 2009 am Samstag nahezu alle Mitglieder in ihren ämtern bestätigt.
Helmut Zopes, der seit 15 Jahren amtierende 1. Vorsitzende, wurde wiedergewählt. Angelika Lövenich schied auf eigenen Wunsch als Geschäftsführerin aus. Nachfolger ist Rolf Britz; zu seiner Stellvertreterin wurde Ellen Leuk vom Frauenchor Stommeln bestellt. Hermann-Josef Lich bekleidet weiterhin das Amt des Schatzmeisters; Stellvertreter ist Günter Holschbach vom Chor "Allegro" aus Frechen-Bachem. Petra Rattai bleibt Kreisfrauenbeauftragte; ihre Stellvertreterin ist Gertaliese Düster aus Hürth.
Helmut Zopes, der alte und neue Vorsitzende des Sängerkreises Rhein-Erft, konnte am Samstagnachmittag im Technikzentrum der RWE Power AG in Habbelrath zahlreiche Politiker aus dem Kreis begrüßen. Auch Landrat Werner Stump war zugegen, der die "gemeinschafts- und gesellschaftsbildende Kraft des Chorwesens" lobte.
Kreischorleiterin Margarete Wegener gab einen Ausblick auf die kommenden Aktivitäten. Am kommenden Sonntag findet um 15 Uhr in der Kirche St. Rochus in Türnich das 30. Konzert zugunsten der Rundschau-Altenhilfe "Die gute Tat" statt, das ausschließlich von "Joy", dem jungen Chor Frechen, bestritten wird. Das Singen im Hürth-Park ist für den 4. Juli geplant. Mit dem Kinderchor "Matthäus-Kantorei-Spatzen" und der Flötengruppe "Matthäus-Flöten" verzeichnet der Sängerkreis zwei Neuzugänge.
Hermann-Josef Lich erläuterte den Jahres-Rechnungsbericht. Gesamteinnahmen in Höhe von 39 614 Euro standen Ausgaben in Höhe von 42 486 Euro gegenüber; das Defizit wurde durch Rücklagen gedeckt. Wegen der knappen Mittel wurde über eine Beitragserhöhung diskutiert. Beschlossen wurde schließlich eine Erhöhung um zwei Euro von 10,50 Euro auf 12,50 Euro.

[Quelle: Kölnische Rundschau, 8.3.2009]

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2008

In dulci jubilo - Glasklar und mit feierlicher Ruhe

Der Frauenchor Stommeln lud zum feierlichen Konzert in die Kirche St. Martinus. Vertraute Lieder, kölsche Töne und Weihnachtsgedichte ließen Feststimmung aufkommen.

Gewohnt engagiert dirigierte Johannes Klütsch (r.) "seinen" Frauenchor Stommeln beim Weihnachtskonzert in St. Martinus.

Pulheim-Stommeln - Vor ziemlich genau elf Jahren, am 7. Dezember 1997, hatte der Frauenchor Stommeln seinen ersten öffentlichen Auftritt auf dem ortseigenen Weihnachtsmarkt. Seit dieser Zeit hat sich der Chor kontinuierlich weiterentwickelt und kann auf ein umfang- und abwechslungsreiches Repertoire zurückgreifen. Doch in diesen Tagen ist natürlich jeder auf Weihnachten eingestellt. Und so ließen sich auch die Stommelner Damen in der Kirche St. Martinus von weihnachtlicher Vorfreude leiten. Dass Dirigent Johannes Klütsch, der den Chor seit 2002 leitet, seinen Klangkörper bestens im Griff hat, ist bekannt. Präzise und mit sichtbarem Engagement stürzte sich der Musikpädagoge auch an diesem Abend in die Arbeit.
Mit "In dulci jubilo" wurde das Konzert eröffnet, gefolgt von einer langen Reihe vertrauter Weihnachtslieder und Gedichten von Joachim Ringelnatz, Max Dauthendey und Edith Stein. In den zahlreichen Liedern, von "Maria durch den Dornwald ging" über "Merry Christmas with love" bis zu den kölschen Liedern "Ne Stän stund üvver Bethlehem" und "Ne kleine Jung", die der Chor glasklar und mit feierlicher Ruhe gestaltete, gab es auch einige solistische Höhepunkte. Auch wenn die Akustik hier nicht ganz perfekt ausbalanciert war, so fügten sich die drei Solo-Lieder mit Petra Bühse, Anne Getz und Claudia Sühr doch nahtlos ins weihnachtliche Geschehen ein. Und was wäre ein Weihnachtskonzert ohne Mitwirkung des Publikums? Schon zwischendurch durfte man mitsingen, und zum Schluss "rieselte" dann "leise der Schnee" - zumindest musikalisch.

[Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 16.12.2008]

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Anspruchsvolles Herbstkonzert im Senatshotel

Köln - "Freudig begrüßten" stimmgewaltig 70 Sängerinnen und Sänger die Zuhörer im Senatssaal frei nach Wagners Oper "Tannhäuser". Der MGV PiusColonia e.V. setzte mit Beethovens "Gefangenenchor aus Fidelio" und dem "Soldatenchor" aus Charles Gounods Oper Margarethe die Opernserie fort.
Der Frauenchor Stommeln e.V. wusste ebenso mit C. M. v. Webers Volkslied aus dem "Freischütz" und der Barkarole aus "Hoffmanns Erzählungen" zu begeistern.
Mit Michael Jüttendonk hatte der Veranstalter, der MGV PiusColonia e.V. für das diesjährige Herbstkonzert einen hervorragenden Pianisten gewinnen können.

[Quelle: Kölner Wochenspiegel, 29.10.2008]

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Die Zuhörer durften mitsingen

Immer wieder forderte Rolf Britz, der durch das fünfstündige Programm des 12. Chortages im Einkaufszentrum führte, "das Brot des Künstlers", den Beifall, vom Publikum...

HüRTH. Immer wieder forderte Rolf Britz, der durch das fünfstündige Programm des 12. Chortages im Einkaufszentrum führte, "das Brot des Künstlers", den Beifall, vom Publikum ein. "Vielleicht regen die Darbietungen den ein oder anderen an, in einem Chor in seinem Stadtteil mitzusingen", hoffte das Vorstandsmitglied im Sängerkreis Rhein-Erft, der die sommerliche Chöre-Präsentation veranstaltete. Das Singen habe neben der Geselligkeit einen weiteren Vorteil: "Man tut viel für die Gesundheit".
Dass Britz, der Sänger im MGV Berrenrath und Moderator der Rundschau-Benefizkonzerte im Bergheimer Medio ist, die Ansagen übernahm und nicht der Vorsitzende des Sängerkreises, Helmut Zopes, hatte den Grund, dass Zopes bei diesem Chortreffen wieder bestens damit beschäftigt war, die auftretenden gemischten Chöre mit seiner tiefen Stimme zu verstärken. Denn, das musste der Veranstalter einräumen, es hatte zum Ende der fünften Sommerferienwoche einige Mühen gekostet, die Chöre in ausreichender Stimmzahl zusammenzutrommeln.
Gelungen war es lediglich den Chorleitern Veronika Pepsik und Johannes Klütsch, genügend Sängerinnen und Sänger in den Hürth-Park zu bestellen. "Einen kleinen Blumenstrauß mit Tönen" ließ die junge Musikerin Pepsik den von ihr dirigierten und auf dem Keyboard begleiteten Modernen Singkreis aus Hermülheim zur Eröffnung überreichen.
Ganz in Weiß gewandet, stimmte der überwiegend weiblich besetzte Singkreis nach einem Wein- und einem kölschen Mundartlied zwei Schlager aus den 1920er Jahren an, bot einen Song aus dem Musical "Anatevka" dar sowie zwei bekannte Arien aus der Oper "Carmen", um schließlich mit mehreren flotten Gospelstücken Schwung auf die Bühne zu bringen. Mitsingen, mitklatschen oder schunkeln - das war ausdrücklich erwünscht.
Zwar blieben nach dem Modernen Singkreis die „Spatzen“, der Kinderchor der Matthäus-Kantorei, und der Chor der privaten Musikschule "Auftakt" aus Alt-Hürth entgegen der Ankündigung im Programmblatt aus, dafür sprangen die Dozenten ein.
Einen Hit nach dem anderen gespielt
Peter Züll und Michael Schumacher spielten auf ihren Trompeten einen international bekannten Hit nach dem anderen. Dazwischen ließen Sabine Schmidt und Veronika Pepsik auf ihren Querflöten ruhige klassische Weisen erklingen.
Wie schon bei vergangenen Chortreffen wirkte der 1. Shanty-Chor Rhenania mit seinen Seemannsliedern einmal mehr als Publikumsmagnet. Mit "Hein spielt abends so schön auf dem Schifferklavier" oder "Schön ist die Liebe im Hafen" sorgten die Sänger für Nordsee-Atmosphäre. Vor allem "La Paloma" ließ so manchen Zuhörer ein bisschen in Seefahrerromantik schwelgen.
Am frühen Nachmittag kam Chorleiter Johannes Klütsch mit seinen Chören, den Gesangvereinen Eintracht und Eintracht Allegro Frechen-Bachem und dem Frauenchor Stommeln. Nacheinander boten sie sehr abwechslungsreiche, aus Volksliedern, alten und neuen Schlagern, Popsongs und Mundartliedern zusammengestellte Programme. Dann vereinten sich die vielen Stimmen für vier gemeinsam vorgetragene Bläck-Fööss-Hits. Zum krönenden Abschluss dieses erneut sehr gelungenen Chortreffens erklang Willi Ostermanns "Heimweh nach Köln".
Der Sängerkreis mit seinen rund 80 angeschlossenen Chören ist der Hürth-Park-Verwaltung sehr dankbar, dort, wo so viele Menschen ein- und ausgehen, eine Vorstellung geben und für sich werben zu dürfen.

[Quelle: Kölnische Rundschau, 28.7.2008]

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2007

Viel gute Laune im Gepäck

Stommeln. Wenn die Damen vom Frauenchor Stommeln verreisen, ist immer besonders viel gute Laune im Gepäck. Im Jubiläumsjahr ging es nach Berlin. Wann und wo immer sich die Gelegenheit bot, ließen die Damen ihre Stimmen erklingen. So wie auf dem Bild bei warmen Temperaturen mit einem á-capella-Programm vor dem Brandenburger Tor. Ein besonderes Erlebnis war es, im Berliner Dom im Anschluss an die Mittags-Andacht singen zu dürfen. Zu Beginn der anschließenden Spree-City-Tour mit dem Schiff wurden die eintreffenden Fahrgäste mit flotten Melodien aus dem Chorprogramm begrüßt. Auch ein Besuch beim Deutschen Bundestag stand auf dem Programm. Hier wurden die Sängerinnen begrüßt und um einen kleinen musikalischen Vortrag gebeten - ein Ansinnen, dem die Frauen gerne entsprachen. Besuche unter anderem im Schloss Sanssouci, am Kudamm und im Nikolaiviertel rundeten das Programm auch touristisch ab. Der musikalische Höhepunkt war die Mitgestaltung des Gottesdienstes am Sonntagvormittag in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.

[Quelle: Sonntags Post, 21.7.2007]

Reise nach Berlin

Pulheim-Stommeln - Fröhliche und unbeschwerte Tage, so Geschäftsführerin Ellen Habrich, hat der Frauenchor Stommeln in Berlin verbracht. Anlass für den Abstecher in die Bundeshauptstadt war das zehnjährige Bestehen des Ensembles unter der Leitung von Johannes Klütsch. In das Besuchsprogramm hatte der Chor zahlreiche Auftritte eingebaut. Im Zuge einer Stadtrundfahrt präsentierten die Sängerinnen vor dem Brandenburger Tor einen Querschnitt ihres á-capella-Programms. Bei einer Schiffstour auf der Spree erfreute das Ensemble die Reisenden mit flotten Melodien. In besonderer Erinnerung dürften zwei Auftritte bleiben: Im Berliner Dom sangen die Frauen zum Abschluss der Mittags-Andacht unter anderem das "Sanctus" von Schubert. In der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche bereicherten sie den Sonntagsgottesdienst mit Stücken der Komponisten Groll, Mozart, Schubert und Silcher.

[Quelle: unbekannt, 2007]

mehr Berlin...

Publikum feiert Frauenchor

Jubiläumskonzert in Stommeln zum zehnjährigen Bestehen

Begeistert gefeiert wurde der Stommelner Frauenchor und sein Dirigent Johannes Klütsch im Dr.-Hans-Köster-Saal.

PULHEIM. Nach Beendigung des Jubiläumskonzertes wurden der Frauenchor Stommeln und sein Dirigent Johannes Klütsch von den Zuhörern im vollbesetzten Dr.-Hans-Köster-Saal begeistert gefeiert. Kein Wunder: die Damen, die sich 1997 zu einer Singgemeinschaft zusammenfanden, hatten ihrem Publikum einen ebenso kurzweiligen wie sängerisch anspruchsvollen Abend geboten, der wie im Fluge vorüberging.
Johannes Klütsch und die Chorvorsitzende Christiane Voigt, die charmant durch das Programm führte, hatten zu einer musikalischen Zeitreise eingeladen, in der sie Höhepunkte aus der zehnjährigen Chorgeschichte präsentierten. Maria Schmitz, Ortsvorsteherin in Stommeln, hat im Jubiläumsjahr die Schirmherrschaft übernommen. "Singen ist Balsam für die Seele", rief sie dem Publikum zu. Der Frauenchor ist dafür der beste Beweis: die Freude am Gesang steht den Choristinnen nämlich im Gesicht geschrieben. Peter Kreuders Evergreen "Musik, Musik, Musik" ist ihr Mottolied, mit dem sie das Konzert schwungvoll einleiteten.
Bestens vorbereitet zeigten sie sich auch bei den folgenden Titeln, bei denen sie durch Sicherheit, Klangschönheit und ausgezeichnete Artikulation glänzten.
Volkslieder, Schlager und Musicalsongs reihten sich in bunter Folge aneinander; Johannes Klütsch hat für viele Lieder griffige Arrangements geschrieben und beflügelte seine Choristinnen mit animierendem Dirigat.
"Hausband" ist große Stütze für Frauenchor
Die Sängerinnen stellten ihre Sattelfestigkeit in jedem Genre überzeugend unter Beweis: beim Schlaflied "Lalelu", bei Volksliedern wie "Auf einem Baum ein Kukuck", beim Spiritual "If you're happy" und Ohrwürmern wie "One way wind".
Die neun Gründungsmitglieder brachten á cappella den Kanon "Zum Tanze, da geht ein Mädel" zu Gehör; ein Kabinettstückchen ist Rossinis charmantes Katzen-Duett, für das Petra Bühse und Petra Rattai zu Recht viel Applaus einheimsten.
Die beiden Solistinnen bewährten sich auch bei "I was born to love you", einem Titel der Gruppe "Queen". Stimmungsvoll gelang "En uns'rem Veedel", mit dem Schunkellied "Wiedersehn" leitete der Frauenchor das Konzertende ein. Bei der Zugabe "Sierra Madre del Sur" vereinten sich die Zuhörer im Saal und die Choristinnen zu einer starken Gemeinschaft.
Wesentlichen Anteil am Erfolg trägt auch die "Hausband" des Frauenchores: Michael Jüttendonk (Piano), Alexander Teschner (Gitarre), Peter Füsser (Bass), Kira Klütsch (Keybord) und Richard Klütsch am Schlagzeug sorgten für die klangvolle Begleitung.

[Quelle: Kölnische Rundschau, 8.5.2007]

Die Männer brachten den Stein ins Rollen

Johannes Klütsch sorgt für temperamentvolles Programm.

Pulheim - "Musik, Musik, Musik" - unter diesem Motto veranstaltete der 1997 gegründete Frauenchor Stommeln am Sonntagnachmittag sein großes Konzert zum zehnjährigen Bestehen. Das Interesse war enorm, der Saal voll, die Stimmung gut.
Der Chor war einst auf Initiative des MGV Sängerbund aus der Taufe gehoben worden, der mit seiner damaligen Pressemitteilung "Männerchor sucht Frauenchor" auf so viel Resonanz stieß, dass mittlerweile immerhin 68 Frauen aktiv am Chorgeschehen mitarbeiten. Seit 2001 leitet der ausgebildete Musikpädagoge Johannes Klütsch den Chor. Und wie sehr ihm diese Arbeit Spaß macht, das zeigt nicht nur seine natürliche und temperamentvolle Art zu dirigieren. Ein Blick auf das Programm des von Sopranistin Christiane Voigt moderierten Konzertes zeigte außerdem, dass über die Hälfte der gesungenen Stücke eigens von Johannes Klütsch für dieses Konzert arrangiert wurden. Peter Kreuders Schlager "Musik, Musik, Musik" diente als Konzertmotto und sorgte für den schwungvollen Auftakt.
Es folgte ein ausgedehnter Streifzug durch die Welt der Schlager, Chansons, Spirituals und Volkslieder. Mit dem Auftritt des Gründungsensembles ("Zum Tanze da geht ein Mädel") wurde an die Geburtsstunde des Chores erinnert, und die Darbietung von Rossinis urkomischem Katzenduett (solistisch dargeboten von Petra Bühse und Petra Rattai) sorgte für viel Belustigung. Bei Rebecca Wellers solistischer Einlage zu "I will follow him" aus dem Film "Sister Act" war die Begeisterung ebenfalls groß, wenngleich das stimmliche Gleichgewicht zwischen Chor und Solo hier alles andere als ausgewogen war.
Nach der Pause folgten Ausflüge in die Pop-und-Rock-Szene. Hervorzuheben ist hier sicherlich die lyrische und von Johannes Klütsch hervorragend für Chor arrangierte Ballade "And so it goes" von Billy Joel. Genau in die andere Richtung ging es dann mit Freddie Mercurys "I was born to love you". Hier wurde jetzt richtig abgerockt.
Auch wenn die beiden Solistinnen Petra Bühse und Petra Rattai nicht Freddie Mercury sind, auch wenn die bei manchen Songs etwas schleppend agierende Begleitband nicht "Queen" ist, hier ging es dennoch sehr fetzig zu. Mit dem beliebten "Veedel-Lied" der Bläck Fööss sowie "Wiedersehn" von den Höhnern bewies der Chor, dass er auch die rheinische Mundart beherrscht.
Der Abend endete in ausgelassener Stimmung mit zahlreichen Geburtstagsständchen und der vielleicht einen oder anderen Dankesrede und Würdigung zu viel und den musikalischen Zugaben "Sierra madre su" und schließlich Trude Herrs Lied "Niemals geht man so ganz".

[Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 8.5.2007]

mehr Konzert...

Frauenchor Stommeln feierte zehnten Geburtstag

Die Sängerinnen gaben auf einer Matinee eine Probe ihres inzwischen umfangreichen Repertoires

Unter der Leitung von Chorleiter Johannes Klütsch am Klavier präsentierte sich der Stommelner Frauenchor auf seiner Geburtstagsfeier.

PULHEIM. "Männerchor sucht Frauenchor", lautete vor etwa zehn Jahren eine Anzeige. Der Stommelner Männerchor nahm es in die Hand, mit der Gründung eines Frauenchores die Vereinsgrundlagen etwas zu erweitern. Der Erfolg war enorm. Zwar meldeten sich erst nur neun Frauen, doch nach kurzer Zeit wuchs die Gruppe mächtig. Bereits im September 1997 waren es dann so viele Interessentinnen, dass man bereits im Frühjahr 1998 einen eigenen Sangesverein gründete, den "Frauenchor Stommeln 1997 e.V.".
Am Sonntag beging man dieses historische Ereignis mit einer Matinee.
Viele geladene Gäste trafen sich bei Frühstücksbüffet und Getränken zu einem geselligen Vormittag, natürlich mit Musik. Auch nutzte man den feierlichen Rahmen, um die neun Pionierinnen des Chores mit Ehrenurkunde und Blumen auszuzeichnen.
Auch zehn Jahre sind ein Grund zur Feier
Zwar sei zehn Jahre noch keine echte Jubiläumsmarke, doch sei in der kurzen Zeit so viel passiert, dass es sich lohne, auch ein zehnjähriges Bestehen zu feiern, so Christiane Voigt, Vorsitzende des Chores. Ortsvorsteherin Maria Schmitz gab am Morgen einen Abriss der kurzen, aber erfolgreichen Geschichte des Chores.
Garant des Höhenfluges des mittlerweile auf 65 Mitglieder angewachsenen Chores ist derzeit Chorleiter Johannes Klütsch. Er hat sich zum Ziel gesetzt, die "Leistungsfähigkeit jeder einzelnen Sängerin zu verbessern, um damit den Gesamtchor zu stabilisieren."
Von der gewachsenen Qualität des Ensembles konnten sich die Gäste, unter ihnen Bürgermeister Karl August Morisse ("Wir können stolz auf diesen Chor sein."), überzeugen. Mit dem gerne gehörten "Conquest of Paradise", dem Carpenters-Hit "Sing a song" und dem kölschen "Ad Exitum" bewiesen die Frauen, zu welch gutem Klangkörper sie mittlerweile gewachsen sind. Da sollte es zum Jubiläumskonzert am 6. Mai im Pulheimer Dr.-Hans-Köster-Saal doch ein volles Haus geben.

[Quelle: Kölnische Rundschau, 6.2.2007]

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2006

Das Publikum sang mit

Besinnliche Klänge und lustige Anekdoten präsentierte Johannes Klütsch mit seinem Stommelner Frauenchor in St. Bruno in Stommelerbusch.

Pulheim-Stommelerbusch - Es war ein erfrischendes und hübsches Bild, das die Sängerinnen des Frauenchores Pulheim-Stommeln in der Pfarrkirche St. Bruno Stommerlerbusch abgaben: Alle waren in Schwarz gekleidet, trugen rote lange Tücher, und jeder der etwa 45 Frauen war die Freude am Singen anzusehen. Souverän von Johannes Klütsch dirigiert, stimmten sie die Besucher am Samstagabend musikalisch auf die Weihnachtszeit ein.
Vor allem die Darbietung des Werkes von Wolfgang Amadeus Mozart "Leise erklingen Glocken der Liebe" mit dem Text von Jean Felten wirkte professionell einstudiert und äußerst gefühlvoll dargebracht. Mit ausgefeilten Crescendi und dann wieder zart gehauchten Passagen brachten die Sängerinnen die Aussage des Stückes zum Ausdruck, den Ruf nach Frieden auf der Erde.
Volkstümlicher wurde es bei den Klängen des österreichischen Stückes "Weihnacht, wie bist du schön". Zwischendurch waren immer wieder der Einsatz der Zuschauer gefragt, die den Aufforderungen Klütschs nachkamen und bekannte Lieder wie "Stille Nacht" und "O Tannenbaum" beherzt mitsangen.
Zum Schmunzeln waren die Erläuterungen und Kommentare von Klütsch, mit denen er dem Publikum einige Lieder und Werke vorstellte: "Damals an der Krippe in Bethlehem, als Jesus geboren wurde, da war irre was los", plauderte der Chorleiter. "Da herrschte auch reger Flugverkehr über der Krippe." Schon stimmten die Frauen das Weihnachtslied "Lasst uns lauschen".
Für ihr Konzert ernteten die Frauen starken Beifall und boten die kölsche Zugabe "Bethlehem" von den Bläck Fööss.

[Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 12.12.2006]

Kulturkalender Freitag, 8. Dezember: FRAUENCHOR

Pulheim. Zu einem Singen bekannter Advents- und Weihnachtslieder lädt der Frauenchor Stommeln 1997 für 15 Uhr in die Kirche St. Bruno in Stommelerbusch ein. Anschließend singt der Frauenchor um 17 Uhr auf dem Weihnachtsmarkt in Stommeln.

[Quelle: Kölnische Rundschau, 7.12.2006]

Aus Zuhörern wurden Sänger

Volkslieder, kölsche Hymnen und Chansons von Edith Piaf
Die Stommelner Chöre und ihre Fans bewiesen Freude am gemeinsamen Singen.

Pulheim-Stommeln - "Heio, heio" erschallte es aus locker 200 Kehlen, als der Männerchor Stommeln unter der musikalischen Leitung von Silvia Meggyes inbrünstig "Wir lieben die Stürme" vortrug. Denn das Auditorium sang kräftig mit. Vorsorglich hatten die Veranstalter des Sängerfestes in Stommeln Texte und Noten vieler Lieder ausgeteilt, die die Stommelner Chöre am vergangenen Sonntag im Außenbereich des Hofs Kamp zum Besten gaben. Doch die meisten Stücke waren ohnehin bekannt.
Weich und gefühlvoll stimmte der vielköpfige Frauenchor Stommeln unter der Leitung von Johannes Klütsch die kölschen Hymnen "In unsrem Veedel" und "Minsche wie mir" an. Und sogar bei Edith Piafs "La vie en rose", das der Stommelner Männergesangverein lieber in der deutschen übersetzung "Schau mich bitte nicht so an" präsentierte, stimmten einige im Publikum ein.
Bis auf den Chor "Cantiamo" nahmen alle Stommelner Chöre am elften Sängerfest teil, das die Chöre gemeinsam ausrichteten. Selbst der Kirchenchor St. Bruno war vom eigenen Pfarrfest in Stommelerbusch herbeigeeilt. Der Erlös aus Speisen und Getränken wird unter den Chören aufgeteilt. Zwischen 50 und 100 Euro bekomme jeder Chor pro Sängerfest, erzählte Peter Krämer, der Vorsitzende des Kirchenchors St. Martinus, der das etwa eineinhalbstündige Programm moderierte. Viel ist das nicht, aber - das war offensichtlich - der Gemeinschaft aus insgesamt rund 300 aktiven Chormitgliedern und ihren Fans geht es weniger ums Geld als um die Lust am gemeinsamen Singen.

[Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 22.8.2006]

Konzert mit Glanzlichtern

Stommeln. Für pfiffige Ideen sind sie bekannt, die Damen des Frauenchors Stommeln. Mit Kokosnussschalen klapperten sie so rhythmisch zum Takt von Richard Rodgers "Das Kutschenlied", imaginäre Hufe lautmalend. Auch sonst hatte das Programm des Jahreskonzerts in der Christinahalle wieder einiges zu bieten. Einen "Musikalischen Liederbogen" nannten die Sängerinnen um Leiter Johannes Klütsch ihr buntes Potpourri. Dabei setzte man zusammen mit dem Gastchor, dem MGV Plus Colonia aus Köln, auf die bewährte Mischung aus Musical, Mundart- und Pop-Klassikern, die von den gut 300 Besuchern mit reichlich Beifall goutiert wurde. Besonders die Solistinnen Petra Bühse und Petra Rattai, die mit den Musicalhits "Memory" und "Ich gehör nur mir" aus "Elisabeth" Glanzlichter in einem ansonsten routinierten Konzert setzten, sind musikalische Pfunde, mit denen der Chor wuchern kann. Nach dem Finale mit "Time to say goodbye" blickt man im Mühlenort dem runden Jubiläum im kommenden Jahr entgegen. Dann feiert der Frauenchor zehnjähriges Bestehen.

[Quelle: Pulheimer Nachrichten, 14.6.2006]

Auf der Bühne wurde es eng

Jahreskonzert des Frauenchors Stommeln begeisterte die Zuhörer

Einen musikalischen Bilderbogen von Klassik bis Pop spannte der Frauenchor Stommeln mit seinen 67 Sängerinnen in der Christinahalle.

PULHEIM. Umfangreich war das Programm, riesig mitunter die Anzahl der Sänger auf der Bühne, groß die Kulisse des Publikums im Saal: Das Jahreskonzert des Frauenchors Stommeln 1997 sorgte für beste Unterhaltung in der bis auf den letzten Platz gefüllten Christinahalle. Das Motto des Konzertes lautete "Musikalischer Bilderbogen".
Zu Gast beim Konzert des 67-köpfigen Chores war der MGV Pius Colonia aus Köln. Mit seinen 22 Sangesbrüdern waren zusammen mit Chorleiter Johannes Klütsch mitunter 90 Personen auf der Bühne.
Klütsch hatte die Frauen prächtig auf dieses Chorereignis eingestimmt. Der Kanon der Lieder reichte von Klassik, über Volkslied, Schlager, Filmsoundtrack bis Popsong. Der Start ins Konzert war stimmgewaltig und furios mit dem "Gesang an die Freude". Und voller Freude ging es weiter im Programm mit Klassikern des Chorgesangs wie dem "Kutschenlied", "Barcarole" oder "Der kleine grüne Kaktus", allesamt von beiden Chören gemeinsam intoniert. Dazu kamen vor allem viele bekannte Songs aus dem Pop- und Musicalgenre. Der Carpenters-Hit "Sing a song", der Beatles-Ohrwurm "With a little help from my friends" bis hin zu den Musical-Erfolgen von "Starlight Express" und "Das Phantom der Oper".
Ans Herz gingen dem begeisterten Publikum auch die Solostücke wie Petula Clarks "Down Town", "Du Allein" aus Starlight Express oder "Ich hab geträumt" aus dem Musical "Les Miserables", interpretiert von Petra Bühse, Petra Rattai und Rebecca Weller klanglich unterstützt vom gesamten Frauenchor. Apropos Klang: Da ein Begleitorchester auf der Bühne keinen Platz fand, so Chorleiter Johannes Klütsch, sorgte seine elektronische Orgel für die entsprechende Instrumentierung, wenn auch rein synthetisch.

[Quelle: Kölnische Rundschau, 23.5.2006]

Feierlich und beschwingt

300 Besucher beim Konzert der Stommelner Frauen - Die Sangesfreunde vom MGV "PiusColonia" unterstützten den Chor in der Christinahalle.

Mit sichtbarer Freude präsentierten sich die Sängerinnen des Frauenchores Stommeln ihrem Publikum, was sie für ihr Jahreskonzert einstudiert hatten.

Pulheim-Stommeln - Mit einem Mal wurde es still in der Christinahalle in Stommeln. Mehr als 60 Frauen und etwa 40 Männer hatten sich auf der Bühne postiert, holten Luft und stimmten aus vollen Kehlen den mehrstimmigen, feierlichen "Gesang an die Freude" von Josef Butz an. Damit boten die Sängerinnen des Frauenchores Stommeln gemeinsam mit ihren Sangesfreunden des MGV "PiusColonia" Köln den etwa 300 Gästen einen stimmungsvollen Einstieg in ihr Jahreskonzert, das sie unter das Motto "Musikalischer Liederbogen" gestellt hatten. Unter der Leitung von Johannes Klütsch spannten sie einen musikalischen Bogen von feierlichen Liedern über beschwingte Popsongs und A-cappella-Stücke bis hin zu aufwändig intonierten Musicals.
Eine flotte Einlage war "Das Kutschenlied" von Richard Rodgers, bei dem der Frauenchor alleine die fröhliche Melodie bestritt, begleitet von rhythmischen Hufeklappern, für das einige Sängerinnen mit Hilfe von Kokosnussschalen sorgten. Harmonisch erklang anschließend auch der Schlager "Down Town", im Original von Petula Clark, den die Frauen in der deutschen Version vorstellten.
Die Mischung der Liederauswahl war einfach und für das Publikum eingängig. So konnten viele der Zuschauer bekannte Musicalweisen wie aus "Starlight Express" oder "Denk an mich" aus "Phantom der Oper" auf ihrem Platz mitsummen. Und auch der Kölner Gastchor, der nicht nur die Frauen gesanglich unterstütze, sondern auch einige Lieder alleine bestritt, kam an. So sorgten beispielsweise die gut einstudierten Darbietungen wie "Der Stammbaum" (Bläck Fööss) oder "Mein kleiner grüner Kaktus" (Comedian Harmonists) für Kurzweil im Saal.
Beide Chöre verabschiedeten sich in einem herzlichen Finale mit einem aus tiefer Brust wohl klingenden "Time to say goodbye" von ihren Zuschauern, die ihnen als Dank starken Beifall spendeten.

[Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 22.5.2006]

mehr Konzert...

Kulturkalender Samstag, 20. Mai: LIEDERBOGEN

Pulheim. Der Frauenchor Stommeln lädt für 17 Uhr zu seinem Jahreskonzert in die Christinahalle ein. "Musikalischer Liederbogen" lautet der Titel des Programms, in dem beliebte Melodien unter anderem aus den Musicals "König der Löwen", "Starlight Express" und "Phantom der Oper" erklingen. Gäste und Mitwirkende sind die Sänger des MGV PiusColonia aus Köln.

[Quelle: Kölnische Rundschau, 18.5.2006]

Frauenchor Stommeln bestätigte Vorsitzende

PULHEIM. Der Frauenchor Stommeln 1997 hat seine erste Vorsitzende Christiane Voigt, Geschäftsführerin Ellen Habrich, die Kassiererin Christine Blankenstein und ihre Stellvertreterin Marianne Hillbrunner im Amt bestätigt. Neu gewählt wurden die stellvertretende Vorsitzende Rebecca Weller, die Schriftführerin Ellen Leuk und die Archivarinnen Margareta Kühn und Brigitte Flanagan.

[Quelle: Kölnische Rundschau, 24.3.2006]

Jeck im Schnee und Dauerbrenner Fußball

Viele tausend Narren säumen die Zugwege - Bunte Fußgruppen bestimmen das Bild auf der Straße - Ob Sonne oder Schnee, gefeiert wurde wie jeck

Stommeln - Der Himmel war grau und nach und nach fielen die Flöckchen aus den Wolken. Aber weder die 2.000 Teilnehmer beim Stommelner Zug noch die jecken Zuschauer, die dicht gedrängt den dreieinhalb Kilometer langen Zugweg säumten und sich lange bevor die Zugspitze eintraf, längst warmgeschunkelt hatten, ließen sich den Spass an d'r Freud verderben. Mit den Jecken um die Wette strahlten die Kostüme der Fußgruppen:
Zum Beispiel die bunten Gewänder, in die sich der Frauenchor Stommeln geworfen hatte. Vom Doppelfahrrad aus bewarfen sie die Kamellesammler mit Süßkram.
Fast einen Hauch von Frühling verströmten die "Jecke aus dem Garten Eden", deren Kopfputz aus umgebauten Gießkannen bestand, aus denen knallgelbe Narzissen herauswuchsen.
Drei Kilometer lang war der Zug im Mühlenort, dessen Anfang wie jedes Jahr am Kreisel Bruchstraße seinem Ende begegnete und so dafür sorgte, dass die Jecken am Straßenrand ohne Positionsveränderung die Parade gleich zweimal abnehmen konnten. 51 Gruppen und 13 Prunkwagen ließen einen wahren Regen an Wurfmaterial auf die Jecken niederregnen. Nach dem Zug ging es im Zelt auf dem Dorfanger noch lange fröhlich weiter.

[Quelle: Pulheimer Nachrichten, 1.3.2006]

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2005

Harmonie der Stimmen

Stommeln. An erfolgreichen Konzepten soll man festhalten. Das gilt auch für den Stommelner Frauenchor: Nachdem sich das Weihnachtskonzert im vorigen Jahr als großer Erfolg erwiesen hatte, war eine Fortsetzung nur konsequent. Die präsentierte man den Freunden der Chormusik in der Pfarrkirche St. Martinus. Musik der Besinnung bot man dem Publikum. Lediglich unterstützt durch Keyboard, Flöten und Gitarre vertrauten die Sängerinnen vorrangig auf die Harmonie des Gesanges. Keine pompös orchestralen Klangfundamente sollten von Nöten sein, um das Publikum für sich einzunehmen.
Unter Leitung von Johannes Klütsch sang sich der Chor durch ein breitgefächertes Repertoire an traditionellen und modernen Weihnachtsliedern, die aufgrund der geschulten Stimmen und der guten Akustik der Kirche harmonisch erstrahlten. Besonders die Solistinnen Hildegard Brause, Petra Bühse, Petra Rattai und Claudia Sühr wussten dabei Glanzlichter zu setzen. Gegen Ende des Konzertes war es dann sogar am Publikum, sein Gesangstalent unter Beweis zu stellen. Leuchtend rote Zettel auf den Bänken hatten es schon vor Beginn des Konzertes erahnen lassen. Bei Klassikern wie "Süßer die Glocken nie klingen" oder "Leise rieselt der Schnee" war die Stimmgewalt des Publikums gefragt. Und das stimmte aus vielen Kehlen mit ein. Eine Fortsetzung des Konzerts im nächsten Jahr ist da wohl reine Formsache.

[Quelle: Sonntags Post, 17.12.2005]

Von der Klassik bis zur Mundart

Frauenchor Stommeln zeigte in der Martinus-Kirche sein Können

Stimmsicherheit bewies der Frauenchor Stommeln bei seinem Konzert in der Kirche St. Martinus.

PULHEIM. Mit einem bunten Strauß weihnachtlicher Melodien stimmte der Frauenchor Stommeln in der Stommelner Martinus-Kirche auf die Weihnachtszeit ein. Neben traditionellen Weihnachtsliedern erfreuten die sangesfreudigen Damen auch mit moderneren Melodien und kölschen Tönen.
Chorleiter Johannes Klütsch hat den Chor nicht nur gut vorbereitet auf das stimmungsvolle Konzert, sondern auch zahlreiche Arrangements mit oft erfreulich originellen Harmonien geschrieben. Dass der Chor viele Sätze a cappella sang, bewies, wie sicher der Chor auch ohne Begleitung ist.
Zwar kamen die Sängerinnen in der großen Kirche nicht ganz ohne Verstärker und Lautsprecher aus, doch wirkte diese Verstärkung stets dezent und unauffällig. Allein die Solistinnen Hildegard Brause, Petra Bühse, Petra Rattai und Claudia Sühr (vorwiegend aus den eigenen Reihen des Chores) hätten mit weniger Mikro noch bessere Wirkung erzielt. Das berühmte Hänsel-und-Gretel-Duett wäre dann sicher noch rührender erklungen.
Der Chor wartete auch mit einigen ungewöhnlichen Bearbeitungen von Distler und Pepping auf, die intonatorisch anspruchsvoll gemeistert wurden. Einige Sätze (Ave verum, In dulci jubilo) hätten mehr Ruhe vertragen, das legte sich aber im Laufe des Abends.
Dass die Stommelner ihren Heimatort in den Bläck-Fööss-Song "Bethlehem" einschmuggelten, ist wohl typisch für den selbstbewussten Mühlenort. Das Begleitensemble sorgte für Streichquartett-Klänge aus drei Keyboards und einem E-Piano. Zwar sind die Töne in sich nicht formbar wie bei "echten" Geigen, als Kompromiss zur Kostendämpfung und durch die gnädige Kirchenakustik füllig durch den Raum getragen, wirkte das Klangbild nicht allzu synthetisch, zumal Helga Hoffmann und Christiane Marx (Querflöte) sowie Claudia Sühr (Blockflöte) mit wirklichen Instrumenten das Spektrum aufweiteten.
Eingestreute Aphorismen und nachdenklich stimmende Texte zur Weihnacht trugen zu einem liebevoll gestalteten Konzert bei, in dem auch die zahlreichen Zuhörer zum Mitsingen eingeladen waren. Nach der "Stillen Nacht" aus mehreren hundert Kehlen entließ der Frauenchor mit "Kutt jot Heim" das Publikum in den Abend, der sich (zum Glück) nicht so weihnachtlich weiß wie im Münsterland präsentierte.

[Quelle: Kölnische Rundschau, 29.11.2005]

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Ein festlicher Abend mit gut aufgelegten Chören

Der Sängerkreis Rhein-Erft feierte sein 30-jähriges Bestehen mit einem Konzert in Pulheim
Festliche, schwungvolle und auch lustige Lieder gab es beim Galakonzert im Köster-Saal zu hören

Kecke Melodien gab es vom Frauenchor Stommeln unter Leitung von Ludwig Weber beim Galakonzert des Sängerkreises Rhein-Erft.

Pulheim - Eindringlich erklangen die ersten Töne des Eröffnungssatzes der 21. Sinfonie in A-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart im Dr. Hans-Köster-Saal in Pulheim. Virtuos spielten die Orchestermusiker die freudige Melodie des Werkes.
Beim zweiten Stück, das das Orchester der Stadt Bergheim zu Beginn des Galakonzertes zu Gehör brachte, setzten die Mitglieder des Volkschors Bergheim ein: "Dir, Seele des Weltalls" ein Chorwerk aus Mozarts Freimaurermusik, war eine klangvolle Darbietung, die dem festlichen Anlass des Abends - dem 30-jährigen Bestehen des Sängerkreises Rhein-Erft - durchaus gerecht wurde.
Vor allem die klare, getragene Stimme der Sopranistin Julia Klein, die sich beim "Tu virginum" aus Mozarts Motette "Exultate, jubilate" hervortat, kam beim Publikum an.
Das Bergheimer Orchester und acht Chöre aus dem Rhein-Erft-Kreis bestritten am Samstagabend das Galakonzert in Pulheim. "Es soll unsere Aufgabe sein, das kostbare deutsche Liedgut auch an die kommende Generation weiterzugeben", sagte Dr. Bernhard Worms, früherer Landrat des Kreises, in seiner Laudatio. "Das vor allem sollte die Botschaft des heutigen Tages sein."
Sichtlich bemüht um einen stimmungsvollen und auch abwechslungsreichen Abend traten nacheinander die Akteure auf die Bühne. Ruhige Klänge präsentierte der Männerchor Pulheim unter Leitung von Ludwig Weber, als Ehrenkreischorleiter auch verantwortlich für die Gesamtleitung des Abends.
Innig, beinahe ehrfurchtsvoll sangen die Männer unter anderem das mehrstimmige Werk "Die Nacht" von Franz Schubert.
Der Frauenchor aus Pulheim-Stommeln hatte sich mit beschwingten Weisen wie dem kecken "Vom Naschen" (Mozart) auf den Abend vorbereitet.
Und auch ihre Sängerkollegen vom MGV Dansweiler setzten sich mit beflügelten Melodien in Szene.
Eine musikalisch amüsante Einlage boten die Sänger des MGV Eufonia Brühl mit ihrer eigenen Version von Paul Simons "Bridge over troubled water" und einer flotten Eigenkreation des Songs "Dr. Sommer".
Spritzige, mit sichtbarer Sangesfreude dargebrachte Gospels gab es vom Brauweiler Chor "For Heaven's Sake", beispielsweise "Oh I get joy" und "God's grace".
Einen gelungenen, freudigen Abschluss fand das Konzert mit flotten Liedern in Kölner Mundart, die der MGV "Sängerbund" Brühl-Pingsdorf und der MGV "Liederkranz" Hürth-Efferen intonierten - und nicht zuletzt mit der Darbietung des Stücks "Lieder sind wie helles Sonnenlicht", an der sich alle Chöre beteiligten.

[Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 26.9.2005]

Gesang durch Humor bereichert

Konzert zum 30-jährigen Bestehen des Sängerkreises Rhein-Erft

Großes musikalisches Einfühlungsvermögen bewiesen die Sängerinnen und Sänger bei ihrem Galakonzert.

PULHEIM. "Ich bin froh, dass es euch gibt", rief Bernhard Worms den Chören zu, die anlässlich des 30jährigen Bestehens des Sängerkreises Rhein-Erft ein Galakonzert im Dr.-Hans-Köster-Saal gestalteten. Worms, langjähriger Protektor des Sängerkreises, lobte in seinem Grußwort die "Kraftquelle Musik" und ermahnte die Choristen, das Liedgut an die kommende Generation weiterzugeben. Sängerkreis-Vorsitzender Helmut Zopes freute sich über die zahlreichen Zuhörer.
Acht Chöre präsentierten am Samstag unter der Leitung von Ehrenkreischorleiter Ludwig Weber ein breitgefächertes Programm. Mit dem heiteren Allegro aus der Mozart-Sinfonie KV 134 sorgte das Orchester der Stadt Bergheim für einen gelungenen Auftakt; auch der Volkschor Bergheim und die junge Sopranistin Julia Klein hinterließen bei den folgenden anspruchsvollen Mozart-Werken, die Hubert Pesch dirigierte, einen ausgezeichneten Eindruck.
Bestens vorbereitet war auch der Männerchor Pulheim, der mit den Schubert-Liedern "Abendfriede" und "Die Nacht" unter der Leitung von Ludwig Weber Ehre einlegte. Mit viel Charme servierte der Frauenchor Stommeln, ebenfalls von Weber dirigiert, Mozarts "Naschlied"; besonders hübsch gelangen auch "Der Kuckuck" und das "Kutschenlied" aus dem Musical "Oklahoma", das von Pferdegetrappel begleitet wird.
Stimmkultur und kraftvoller Gesang paaren sich beim MGV Dansweiler. Matthias Palandt leitet den Chor, der für Otto Grolls feierliche Hymne "Wo Liebe ist, wird Frieden sein" einen Sonderapplaus erhielt. Julia Klein bestritt hier das Sopran-Solo mit glockenreiner, tragfähiger Stimme.
Unterhaltsam ging es in der zweiten Konzerthälfte zu. Für gute Laune im Saal sorgte der Auftritt des MGV Euphonia Brühl. Ein köstlicher Spaß sind die Variationen über Drafi Deutschers Hit "Marmor, Stein und Eisen bricht"; nicht minder vergnüglich das Lied über "Dr. Sommer". Auch optisch machen die Sänger, die Dirigentin Christina Kröhne fest im Griff hat, was her: Mit Frack und Zylinder sind die Eufonisten einfach von unübertroffener Eleganz.
Der Gospelchor "For Heaven's Sake" Brauweiler hat ebenfalls Show-Qualitäten zu bieten. Sorgfältig choreographiert ist der Auftritt der jungen Sänger, die sich ganz in Schwarz präsentieren und von ihrem Leiter Ralf Rhiel am Keyboard begleitet werden.
Dann wurde es volkstümlich: Der MGV "Sängerbund" Brühl-Pingsdorf und der MGV "Liederkranz" Hürth-Efferen brillierten unter Ludwig Webers Dirigat mit beliebten Liedern in kölscher Mundart und sorgten für einen stimmungsvollen Ausklang.

[Quelle: Kölnische Rundschau, 26.9.2005]

Kulturkalender Samstag, 24. September: GALAKONZERT

Pulheim. Der Sängerkreis Rhein-Erft feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Gefeiert wird mit einem Galakonzert, das um 19 Uhr im Dr. Hans-Köster-Saal beginnt. Unter der Leitung von Ehrenkreischorleiter Ludwig Weber wirken mit: Julia Klein, Sopran, das Orchester der Stadt Bergheim, der Volkschor Bergheim, der MC Pulheim, der Frauenchor Stommeln, der MGV Dansweiler, der MGV Euphonia Brühl, For Heaven's Sake, der MGV Sängerbund Brühl-Pingsdorf und der MGV Liederkranz Hürth-Efferen.

[Quelle: Kölnische Rundschau, 23.9.2005]

Werkschau mit Kulturprogramm

In der Abtei Brauweiler finden am Wochenende wieder Kunsttage statt

Pulheim. Zum 17. Mal werden am Donnerstag, 8. September, die "KunstTage Rhein-Erft" in der Abtei Brauweiler eröffnet. Verbunden mit einem Kulturprogramm werden Künstlerinnen und Künstler aus der Region und aus verschiedenen europäischen Ländern am darauf folgenden Wochenende ihre Kunstobjekte in der Abtei ausstellen.
Fräulein Singwunder
Nach der Begrüßung durch den Landrat am Eröffnungstag um 19.30 Uhr hält Ulrich Bock einen Vortrag. "Fräulein Swingwunder" Anna Larsen und das King-of-Swing-Trio werden dazu musikalisch unterhalten.
Das Programm, das am Samstag, 10. September, um 13 Uhr beginnt, bestreiten der Frauenchor Stommeln, der Männergesangverein Eintracht Dansweiler um 16 Uhr und die Formation "6 Richtige" um 17 Uhr.
Raphael Biehl liest am Sonntag, 11. September, 12.30 Uhr, zum Auftakt des Programms im Kaisersaal der Brauweiler Abtei. Der RWE-Chor Glückauf 1921 singt um 14 Uhr, und zum Abschluss der Veranstaltung bieten Ken Schumann und Mariko Kohno-Schumann auf Violine und am Klavier um 15 Uhr im Kaisersaal ein klassisches Konzert. Abteiführungen finden an beiden Tagen um 14 und 16 Uhr statt.

[Quelle: Kölnische Rundschau, 24.8.2005]

Goldene Kehlen aus Stommeln zu Gast in der Goldenen Stadt Prag

Der Frauenchor Stommeln mit seinem Leiter Johannes Klütsch vor der Nicolai-Kirche in Prag.

STOMMELN. Der Frauenchor Stommeln ist im Juni zu seiner zweiten Konzertreise aufgebrochen. Ziel war die "goldene Stadt" Prag und die berühmten Badeorte Marienbad und Karlsbad. Auf der Hinfahrt hatten die Sängerinnen Gelegenheit, in der Mittagspause das vorwiegend im Jugendstil erbaute Marienbad zu Fuß oder bei einer Kutschfahrt kennen zu lernen. Beeindruckende Tage folgten in Prag, einer pulsierenden Stadt, die geprägt ist von mehr als tausendjähriger Geschichte mit faszinierender Architektur von der Romantik bis zur Moderne. Im Vordergrund der Reise standen natürlich die Auftritte des Chores vor internationalem Publikum. So zum Beispiel das einstündige Kirchenkonzert unter anderem mit Gospel- und Spiritual-Gesängen in der St. Nicolai-Kirche im Herzen Prags und die Mitgestaltung der heiligen Messe in der barocken Maria-Himmelfahrtkirche des Klosters Strahov mit seiner weltberühmten Bibliothek aus dem Mittelalter.
Das anschließende Abendessen im Klosterrestaurant mit folkloristischer Live-Musik und Tänzen in volkstümlichen Trachten wurde für die Damen aus Stommeln ebenso zum besonderen Erlebnis wie der Besuch des Theaters "Laterna Magica". Entspannung fanden die Frauen am Tag darauf bei einer Schifffahrt auf der Moldau. Letzte Station war Karlsbad, wo der Chor das Publikum in den Colonaden mit einem musikalischen Mix aus traditionellen, Gospel- und kölschen Liedern erfreute.

[Quelle: Pulheimer Nachrichten, 10.8.2005]

Erlebnisreiche Tage in Prag

Stommeln. Der Frauenchor Stommeln ist im Juni zu seiner zweiten Konzertreise aufgebrochen, Ziel war die "goldene Stadt" Prag und die berühmten Badeorte Marienbad und Karlsbad. Auf der Hinfahrt hatten die Sängerinnen Gelegenheit, in der Mittagspause das vorwiegend im Jugendstil erbaute Marienbad zu Fuß oder bei einer Kutschfahrt kennen zu lernen. Beeindruckende Tage folgten in Prag, einer pulsierenden Stadt, die geprägt ist von mehr als tausendjähriger Geschichte mit faszinierender Architektur von der Romantik bis zur Moderne. Im Vordergrund der Reise standen natürlich die Auftritte des Chores vor internationalem Publikum. So zum Beispiel das einstündige Kirchenkonzert unter anderem mit Gospel- und Spiritual-Gesängen in der St. Nicolai-Kirche im Herzen Prags und die Mitgestaltung der heiligen Messe in der barocken Maria-Himmelfahrt-Kirche des Klosters Strahov mit seiner weltberühmten Bibliothek aus dem Mittelalter.
Das anschließende Abendessen im Klosterrestaurant mit folkloristischer Live-Musik und Tänzen in volkstümlichen Trachten wurde für die Damen aus Stommeln ebenso zum besonderen Erlebnis wie der Besuch des Theaters quot;Laterna Magica". Entspannung fanden die Frauen am Tag darauf bei einer Schifffahrt auf der Moldau. Letzte Station war Karlsbad, wo der Chor das Publikum in den Colonaden (Foto) mit einem Mix aus traditionellen, Gospel- und kölschen Liedern erfreute.

[Quelle: Sonntags Post, 6.8.2005]

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2004

Einstimmung auf die Weihnachtszeit

Stommelner Frauenchor bot beim Jahreskonzert populäres Liedgut

PULHEIM Das Jahreskonzert des Frauenchors Stommeln war so recht dazu angetan, die Zuhörer auf die Adventszeit einzustimmen. Die Kirche St. Martinus bot den festlichen Rahmen, und Chorleiter Johannes Klütsch und seine gut aufgelegten Sängerinnen hatten mit Bedacht ein Programm zusammengestellt, dessen Schwerpunkt auf populärem weihnachtlichem Liedgut lag.
Freudig und engagiert ging der Chor zu Werke, der seine Darbietungen durch ausgesuchte Textbeiträge ergänzte und die Zuhörer gelegentlich zum Mitsingen animierte. Der feierliche Satz "In dulci jubilio" von Michael Praetorius bot nach der instrumentalen Einstimmung mit Vivaldis Weihnachtspastorale einen schönen Einstieg in das abwechslungsreiche Konzert.
Beim Duett "Ricordatimio ben" aus Händels "Flavio" profilierten sich Petra Bühse und Petra Rattai als Solistinnen; auch Claudia Sühr und Hildegard Brause stellten mehrfach ihre stimmlichen Qualitäten unter Beweis. Vielstimmiger Lobpreis erfüllte die Kirche bei "Lobt Gott, ihr Christen alle gleich";feierlich wurde es bei Mozarts "Ave verum corpus".
Johannes Klütsch hat die meisten der Arrangements geschrieben. Dazu gehört auch das eingängig-melodiöse Lied "Glocken der Liebe", das die Sängerinnen mit viel Hingabe vortrugen. Einfühlungsvermögen bewiesen sie bei dem Tiroler Volkslied "Still, still"; bei "Süßer die Glocken nie klingen" und "Leise rieselt der Schnee" stimmten auch die Zuhörer mit ein.
Gospels und kölsche Tön
Für Gospelsongs haben die Damen, die in schwarzer Kleidung mit rotem Schal auch optisch ein geschlossenes Bild abgaben, offenbar eine besondere Vorliebe. Mitreißend und überzeugend gelangen "Go tell it to the mountain" und "Joy to the world". Die kölschen Töne kamen bei "Hatt Freud un dot jubileere" und dem beschwingten Bläck Fööss-Titel "Bethlehem" zu ihrem Recht.
Der besinnliche Titel "Weihnachten bin ich zu Haus" traf mitten ins Herz; für die "Stille Nacht", die den Abschluss bot, war es freilich noch deutlich zu früh. Viel Applaus, der die Musiker des kleinen Ensembles ebenso mit einschloss wie Dirk Hartmann, der den Chor am Keyboard begleitet hatte.

[Quelle: Kölnische Rundschau, 2004]

Eine Zeit der Besinnung

Zu seinem ersten Weihnachtskonzert hatte der Frauenchor Stommeln in die Pfarrkirche St. Martinus eingeladen.

Stommeln. Zu seinem ersten Weihnachtskonzert hatte der Frauenchor Stommeln unter Leitung von Johannes Klütsch am vorigen Wochenende in die Pfarrkirche St. Martinus eingeladen. "Die Weihnachtszeit ist eine Zeit der Besinnung, eine Zeit, um zum Wesentlichen zurückzukehren", mahnte Christiane Voigt, Vorsitzende des Frauenchors zu Beginn des Weihnachtskonzertes in der Kirche St. Martinus.
Unter diesem Leitgedanken sollte dann auch das Programm des Abends stehen. Lediglich unterstützt durch Keyboard, Flöten und Gitarre vertrauten die 65 Sängerinnen auf die Harmonie des Gesangs. Und taten gut daran - das breit gefächerte Repertoire an traditionellen und modernen Weihnachtsliedern kam beim Publikum gut an.
Zum guten Schluss durfte das begeisterte Publikum selbst aktiv werden und in die Lieder einstimmen. Wer dem Frauenchor lauschen möchte, hat dazu am heutigen Samstag um 17 Uhr auf dem großen Weihnachtsmarkt auf dem Dorfanger Gelegenheit. Auch Sonntag ist der Weihnachtsmarkt ab 11 Uhr geöffnet.

[Quelle: unbekannt, 2004]

Eher schlichte Lyrik, aber ausgefeilte Soli

Der Frauenchor Stommeln zeigte, wie man in 90 Minuten oder mit 22 Liedern vom Advent zur Weihnacht kommt.

Einheitlichkeit im Auftritt und in der Interpretation kennzeichnete das Jahreskonzert des Frauenchors aus Stommeln.

Pulheim-Stommeln - Beim Jahreskonzert des 1997 gegründeten Frauenchors aus Stommeln handelte es sich um eine der am besten dokumentierten Veranstaltungen der letzten Zeit im Rhein-Erft-Kreis. Zahlreiche von Männerhänden geführte Video- und Digitalkameras konservierten den rundum gelungenen Auftritt in der restlos ausverkauften Kirche St. Martinus.
62 aktive Sängerinnen zählt das junge Ensemble, das laut Christiane Voigt, der Vorsitzenden des Chors, aber an weiterem Nachwuchs interessiert ist - der nicht zwangsweise aus Stommeln kommen muss. Chorleiter Johannes Klütsch, seit zwei Jahren der einzige Mann in der Frauenrunde, hatte zum ersten Advent eine musikalische Melange beliebter Saisonalschlager zusammengestellt und arrangiert, die sowohl folkloristische, klassische und gefällige als auch populäre Sparten abdeckte. Selbst die Englisch- und Kölsch-Quote wurde mit "Joy to the world" und "Bethlehem" von den Bläck Fööss erfüllt.
Ebenso einheitlich wie der Auftritt mit schwarzem Kleid und rotem Halstuch stellte sich auch die stimmliche Qualität der Sängerinnen dar. Klütsch hat auch hier seine Handschrift in Bezug auf Präzision und Intonation hinterlassen. Bestens vermittelt wurden diese Chortugenden in Hugo Distlers "Lobt Gott" und Ernst Peppings "Lieb Nachtigall".
Musikalische Unterstützung bekamen die Sängerinnen durch ein kleines Instrumentalensemble, das sich gut zur Hälfte aus Mitgliedern des Frauenchores Stommeln zusammensetzte. überhaupt waren es die choreigenen Kräfte, die sich auch an der schlichten Adventslyrik bis hin zu ausgefeilten Vokal-Soli (Petra Bühse, Petra Rattai, Claudia Sühr, Hildegard Brause) beteiligten. Das Publikum durfte sich ebenfalls in Form des offenen Singens bei den bekanntesten Weihnachtsliedern mit einbringen. Als Steigerung zu Franz Xaver Grubers verfrüht angestimmten "Stille Nacht" konnte nur noch der kölsche Klassiker "Kutt joot heim" als Zugabe fungieren.
Die Einnahmen des Konzerts kommen dem Bergheimer Verein Freio, der Kontakt-, Interventions- und Präventionsstelle gegen sexualisierte Gewalt an Kindern im Rhein-Erft-Kreis, für seine Arbeit zugute.

[Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 2004]

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Sogar die Zuhörer sangen mit

Acht Stommelner Chöre sangen am Sonntag im Freien, das Wetter spielte mit

Pulheim-Stommeln - Beinahe wäre das neunte Treffen der Stommelner Chöre am Sonntag im Außenbereich des Hofes Kamp buchstäblich ins Wasser gefallen. Nach unwetterartigen Regenfällen mit Niederschlägen von bis zu 31 Litern pro Quadratmeter musste die Hauptstraße in Höhe der Synagoge für mehrere Stunden gesperrt werden. Just zum Vortrag der acht lokalen Chöre machte der Regen aber eine großzügige Pause, so dass Gesang, kühle Getränke und jede Menge Reibekuchen das zahlreich erschienene Publikum bei Laune hielten. Das ganze Spektrum chorischer Besetzungen, von Jung bis Alt, von reinen Männer- bis zu reinen Frauen-Singgemeinschaften, deckten die Stommelner Ensemble auf der improvisierten Bühne vor dem Scheunentor ab. Nur allzu gern fielen die Zuhörer in die Gemeinschaftslieder mit ein, die vom folkloristischen Gesang ("Mich brennt's in meinen Reiseschuhn") bis hin zum Stimmungslied ("Und keiner soll sagen, wer da trinkt, der sei schlecht") reichten. Peter Krämer, Vorsitzender des St.-Martinus-Chors, moderierte den Aufmarsch der Ensembles. Der 15-köpfige Kinderchor St. Martinus (Leitung Martin Rieger) sowie der Kinderchor der Christinaschule (Johannes Klütsch) vertraten mit einsatzfreudigen jungen Stimmen den musikalischen Nachwuchs. Alternative Angebote aus dem Bereich der afrikanischen Musik, mit Rhythmusinstrumenten angereichert, präsentierte der Gospelchor "Heaven and Earth" der Evangelischen Kirche (Sabine König). Traditionelles Liedgut, immer wieder durchmischt mit kurzen Querschlägern in die leichte Muse, lieferten der Männergesangverein "Sängerbund" (Fabian Bien) und der Kirchenchor St. Bruno aus Stommelerbusch (Rieger), der am kommenden Wochenende sein 40-jähriges Bestehen feiert. Der Chor Cantiamo (Babette Schwellenbach), der Kirchenchor St. Martinus (Rieger) und der Frauenchor (Klütsch) komplettierten den Reigen der vokalen Musikvereine, den nicht viele Ortsteile von der Größe Stommelns aufstellen könnten.

[Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 20.7.2004]

Mit Musik geht auch der Wochenendeinkauf besser

Achtes Chortreffen im Hürth-Park lud die Kunden am Samstag zum Entspannen im Trubel ein

Hürth.
Zum Verweilen im Einkaufstrubel und Entspannen bei unterhaltsamer Musik luden am Samstag sechs Chöre aus dem Rhein-Erft-Kreis im Hürth-Park ein.
Gleich der erste Auftritt des Männerchors Sing-Kreis Rhein-Erft belebte die Stimmung in der Passage am Informationsstand. Das Publikum wollte die Sänger, die aus verschiedenen Chören stammen und sich im Herbst 2003 unter Leitung von Walter Feyen zusammengeschlossen hatten, gar nicht mehr fortgehen lassen. Der Shanty "Rolling home" mit überragenden Bass-und Tenor-Soli wurde mit donnerndem Applaus belohnt.
In der ersten Reihe auf den blauen Plastikstühlen saß Helene Klug, Geschäftsführerin des Sängerkreises Rhein-Erft 1921. Ihren Ohren entging kein Ton. "Das hätte aber spritziger herüberkommen müssen", kommentierte sie die eine Darbietung, um bei der nächsten mit sichtlich erhellter Miene mitzuwippen.
Das achte Treffen der Erftkreischöre war für die Fachkundigen auch eine Leistungsschau. Der Vorsitzende der Gruppe Süd im Sängerkreis, Peter Joseph Linnartz, bedauerte es ein wenig, dass nicht mehr wie früher an drei Tagen gesungen wurde.
Linnartz: "Auch der Hürth-Park, der uns einlädt, muss sparen." Für 250 Euro engagiert das Management des Einkaufszentrums einen Chor, wovon 150 Euro an den Chor gehen und 100 Euro in die Kasse des Sängerkreis-Fördervereins fließen.
In den Umbaupausen zwischen den jeweils einstündigen Chorauftritten pries ein Autohaus sein Gewinnspiel an. In der Zeit, in der viele Hürth-Park-Besucher zu Mittag essen, füllte der Frauenchor Kerpen-Sindorf dennoch die Stühle. "Mit Musik geht alles besser" verkündeten die Sängerinnen. Beim Schlager "Bel Ami" wurde zum männlichen Publikum hingeflirtet, und ein tiefer Seufzer mitten im Lied sorgte für Heiterkeit.
Auch alle anderen Chöre, der Frauenchor Stommeln, die GV Eintracht 1870 und der Chor Allegro Frechen-Bachem, der MGV 1864 Brüggen und der Frauenchor Hürth, boten eine bunte Mischung aus deutschen und kölschen Schlagern, englischen Popsongs, Folklore, Kunstliedern, Arien und Volksweisen. So standen Titel wie "Ännchen von Tharau" ebenso auf dem Programm wie "Lollipop". "My Bonnie is over the Ocean" sangen die Zuhörer ebenso mit wie "Hey Kölle, du bes e Jeföhl".
Das trinkfeudigste Programm boten die Sänger aus Brüggen: Sie kehrten beim "Kronenwirt" ein und schenkten musikalisch "Rüdesheimer Wein" und "Ein Bier" aus.

[Quelle: Kölnische Rundschau, 28.6.2004]

8. großer Chortag im Hürth Park

Hürth. Zum achten Mal treffen sich mehrere Chöre aus dem Rhein-Erft-Kreis am Samstag, 26. Juni, im Hürth Park-Einkaufszentrum.
Sechs namhafte Chöre werden die Besucher von 11 bis 16 Uhr mit ihren Gesangsdarbietungen unterhalten. Unter der Leitung des Ehrenkreischorleiters Ludwig Weber erklingen Lieder wie "ännchen von Tharau", "One Way Wind", "Plaisir d'Amour" und "Hey Kölle, du bes e Jeföhl".
Singen werden der MC Sing-Kreis Rhein-Erft um 11 Uhr, der Frauenchor Stommeln um 12 Uhr, der Frauenchor Sindorf um 13 Uhr, die GV Eintracht 1870 und Chor Allegro aus dem Frechener Ortsteil Bachem um 14 Uhr, der Männer-Gesang-Verein 1864 Brüggen um 15 Uhr und zum Schluss der Frauenchor Hürth.

[Quelle: Kölnische Rundschau, 23.6.2004]

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2003

Frauenchor in bester Singlaune

Jahreskonzert war ein großer Erfolg

Einen vielstimmigen und umjubelten Auftritt hatte der Frauenchor Stommeln bei seinem Jahreskonzert im ausverkauften Dr.-Hans-Köster-Saal.

PULHEIM. "Das Jahr war zu kurz / für unsere Träume zu wenig Zeit / das große Ziel war viel zu weit." Aber auch die kleinen Ziele können sich manchmal verdammt weit entfernen. "Das ist uns heute nicht gelungen, aber glauben sie uns, wir können es", versuchte Christiane Voigt, stellvertretende Vorsitzende des Frauenchores Stommeln, nach einer missratenen Performance in Selbstironie Haltung zu bewahren.
Beim Schlager "Solang man Träume noch träumen kann" der Softpopgruppe "Münchener Freiheit" war deutlich hörbar der Wurm drin. Eine gemeinsame punktgenaue Landung auf dem letzten Akkord war schiefgegangen. Auch Chorleiter Johannes Klütsch stärkte der Chorsprecherin mit der Bemerkung, "Ich war Erster", den Rücken. Das Publikum war dennoch hoch erfreut. Niemand nahm im ausverkauften Dr.-Hans-Köster-Saal dieses unüberhörbare Malheur krumm. Im Gegenteil: Das Publikum wurde noch mehr von der familiären Atmosphäre des Abends ergriffen. Man geizte nicht mit Beifall, sondern begeisterte sich für diese ungewollt gelungene Unterhaltungseinlage. Das Jahreskonzert des Frauenchores Stommeln 1997 war ein voller Erfolg: Volles Haus, gute Gesangsvorträge und beste Stimmung. Wesentlich trugen die jungen Solisten wie die Sopranistinnen Cora Tennstädt und Petra Bühse, sowie Kira Klütsch (Keyboard), Christiane Marx (Flöte) und Simone Scheffler (Klavier) zum guten Gesamteindruck bei.
Weihnachtlich ging es besonders im Gastvortrag des Kinderchores der Christina-Schule zu. Die Nachwuchssänger starteten den Reigen der Weihnachtslieder an diesem Abend mit ihrem erfrischenden Beiträgen wie "Jedes Kind braucht einen Engel" und dem kölschen Weihnachtslied "Zinter Kloos".

[Quelle: Kölnische Rundschau, 2.12.2003]

Klare Aussprache und musikalische Präzision

Frauenchor sang im ausverkauften Saal

Der Frauenchor Stommeln 1997 unterhielt mit Weihnachtsmusik und gab einem aufgeweckten Kinderchor die Bühne im Köster-Saal frei: Johannes Klütsch leitete das Jahreskonzert 2003.

Pulheim - Das Jahreskonzert des Frauenchors Stommeln war liebevoll verpackt mit Kerzen, Tannen, Wichteln und Gebäck. Sogar Kinderlein kamen, ein Bündel Lebenslust. Die Frauen, 67 Soprane und Altstimmen, waren im voll besetzten Dr. Hans-Köster-Saal nicht bloß stattlich anzusehen, inklusive Garderobenwechsel. Auch ihre Stimmen konnten sich hören lassen
Das Programm war vorwiegend heiter und wurde freundlich moderiert. Es mixte altdeutsche Lieder, neukölsche Töne und Pop mit amerikanischen Weihnachtsweisen für Zuckerfans. Die Frauen verstanden sich auf Spaß, aufs Schunkeln, sogar in Spuren auf Swing. Unter den Solistinnen gefiel ein junges Flötentalent, und Cora Tennstädt empfahl sich für Musicals.
Die Flöten und Keyboards hätten allerdings lockerer begleiten dürfen, auch ihre Eröffnungshymne von Elgar geriet noch etwas steif. Wieviel Effekt aber einfache Schalen einer Kokosnuss machen können, zeigte das "Kutschenlied" mit lustig trabenden Pferdchen aus Oklahoma. Ein Synthesizer hingegen braucht Strom, und das funktionierte nicht so reibungslos. Immerhin hat er diesmal nirgends den Gesang übertönt. So verstand man alle Texte gut. Die bemerkenswert klare Aussprache verhalf auch musikalisch zu Präzision. Oft brauchte der Chorleiter Johannes Klütsch nur Fingerzeige, und die geübten Sängerinnen wechselten die Lautstärken, oder sie stimmten das Gemüt sanft. Da waren kleine Patzer nicht so wichtig. Wie man selbstbewusst auftritt, mit Mut zur Lücke, das zeigten etliche Mädchen und ein paar Jungen der Christina-Grundschule Stommeln. Zwar kamen sie schüchtern auf die Bühne, aber bald steckten sie den vollen Saal mit ihrem fröhlich-lauten Singen an. Auch wenn der Ton mal bedenklich sank und die Begleitung als Schwimmweste versagte, krönte der Kinderchor mit seinen kessen Vorsängerinnen den vergnüglichen Abend.

[Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 2003]

Frauenchor begeistert seine Pulheimer Fans

Eine "Zugabe" gibt es beim Weihnachtskonzert

Stommeln (js). Von der Klassik, über bekannte Volks- und Weihnachtslieder bis hin zur Moderne - der Stommelner Frauenchor nahm sein Publikum am vergangenen Wochenende mit auf eine musikalische Reise.
Der 1997 von nur neun Frauen gegründete Chor zählt inzwischen 67 Sängerinnen und erfreut sich nicht nur im beheimateten Mühlenort großer Beliebtheit. Der Pulheimer Dr.-Hans-Köster-Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt und man merkten den Gästen ihre Freude an den Darbietungen an. Ein Jahr nach dem fünfjährigen Jubiläum hatte Johannes Klütsch, Leiter des Chores, mit den Frauen ein bunt gemischtes und höchst unterhaltsames Programm unter dem Titel "Ein Jahr geht schnell vorüber" zusammengestellt.
Neben der "Barkarole" aus der Oper "Hoffmanns Erzählungen" wurden auch allseits beliebte Weihnachtslieder wie beispielsweise "Leise rieselt der Schnee" und "Joy to the World" präsentiert.
Mit dabei war auch der Kinderchor der Christinaschule Stommeln, der mit drei Liedern sein Können unter Beweis stellte. Das Publikum forderte nach den Darbietungen der Kleinen eine erste Zugabe: Ganz spontan, denn eine Zugabe war nicht eingeplant, wünschten sich die Kinder "Zirkusluft", ein von Johannes Klütsch komponiertes und geschriebenes Lied.
Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war der Auftritt der Solistin Cora Tennstädt. Mit dem Liebeslied "Ich gehör nur mir" aus dem Musical-Welterfolg "Elisabeth" und dem Weihnachtsklassiker "Merry Christmas with Love" begeisterte sie das Publikum.
Premiere feierte das Instrumental-Ensemble aus eigenen Reihen des Chores. Mit "Pomp and Circumstances" von Edward Elgar und "Air" Wassermusik von Händel gaben sie ihr umjubeltes Debüt. Vor allem die mit Liebe zum Detail ausgewählten Lieder, die bunte Mischung und das abwechslungsreiche Programm überzeugten an diesem Abend das Pulheimer Publikum. "Ein Jahr geht schnell vorüber" - damit haben die Frauen des Stommelner Chores sicher Recht. Leider geht auch ein Abend schnell vorüber: Das Publikum hätte gerne mehr gehört.

[Quelle: unbekannt, 2003]

Ein Jahr geht schnell vorüber - Frauenchor Stommeln lädt zum Konzert

Stommeln. Der Frauenchor Stommeln lädt in den Köster-Saal. Am 1. Advents-Sonntag lädt der Frauenchor Stommeln zu seinem diesjährigen Jahreskonzert in den Köster-Saal ein.

Nach seinem erfolgreichen Jubiläumskonzert im vergangenen Herbst, präsentiert der Chor dieses Mal unter dem Titel "Ein Jahr geht schnell vorüber", bekannte und beliebte Melodien sowie weihnachtliche Klänge. Chorleiter Johannes Klütsch hat ein buntes Programm zusammengestellt, das kaum Wünsche offen lässt.
So erklingt im ersten Teil die "Barkarole" aus der Oper "Hoffmanns Erzählungen" von Jacques Offenbach und im zweiten Teil "Bethlehem" von den Bläck Fööss. Mit von der Partie ist auch der Kinderchor der Christinaschule sowie Cora Tennstädt, Mezzosopran. Ein kleines Insturmental-Einsemble aus den Reihen des Frauenchors gibt mit "Pomp und Circumstances" von Edward Elgar und "Air" Wassermusik von G. F. Händel sein Debüt.
Das Konzert beginnt am 30. November um 17 Uhr. Einlass ist ab 16 Uhr. Karten gibt es für zehn Euro bei Margareta Kühn,(Tel. entfernt - Der Webmaster), in der Hirsch-Apotheke in Pulheim, bei "Süße Ecke" in Stommeln und bei allen Sängerinnen des Chors.

[Quelle: Sonntags Post, 8.11.2003]

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Sängerfest

Acht Chöre aus Stommeln und Stommelerbusch werden am morgigen Sonntag, 20. Juli, bei einem Sängerfest auf dem Hof Kamp in Stommeln eine Kostprobe ihrer Art zu singen geben. Wenn der musikalische Vortrag um 17 Uhr beginnt, sind der Frauenchor und der Männergesangverein, der Gospelchor Kreuzkirche und der Chor Cantiamo sowie die Kinderchöre der Christinaschule und der Pfarrei St. Martinus wie auch die Kirchenchöre St. Bruno und St. Martinus mit dabei. Mehr als 200 Sängerinnen und Sänger werden ihre Stimmen erheben.

[Quelle: Kölnische Rundschau, 19.7.2003]

Gesang erfreut auch im Osten

Wie der Pulheimer Männerchor wird auch der Frauenchor Stommeln von Johannes Klütsch dirigiert.

Stommeln. Auf eine Reise nach Mecklenburg-Vorpommern begaben sich 53 gutgelaunte Sängerinnen des Frauenchors Stommeln mit ihrem Chorleiter Johannes Klütsch. Es war die erste Konzertreise seit Gründung des Chors, im Jahr 1997. Ziel war zunächst die Landeshauptstadt Schwerin.
Am ersten Tag stand eine ganztägige Rundfahrt durch die Mecklenburgische Seenplatte auf dem Programm. In der Schaffensstadt des Bildhauers Barlach, Güstrow, lernten die Sängerinnen während eines geführten Rundgangs viele Sehenswürdigkeiten, wie das Renaissanceschloss, die Gertrudenkapelle und den Dom kennen. Dort bot sich dann auch die Gelegenheit zu einem ersten Auftritt. Am Nachmittag ging es nach Waren. Während einer Schifffahrt auf der Müritz, dem größten Binnensee Deutschlands, erfreuten die Stommelner Kehlen die übrigen Passagiere selbstverständlich mit einigen Liedern aus ihrem Repertoire. Besonders gut kam der Klassiker "In uns'rem Veedel" von Bläck Fööss an. über Plau am See führte der Weg dann zurück nach Schwerin.
Am Tag darauf war Schwerin das Ziel. Im Rahmen einer Stadtführung sahen sie den neu angelegten Strand am Schweriner See sowie das wunderschöne Schloss und nicht zuletzt den Dom in Backsteingotik. Eingebettet von Orgelklängen und vor zahlreichen Besuchergruppen konnten die musikalischen Rheinländerinnen auch dort singen. Die schöne Kulisse und der Raumklang waren beeindruckend.
Der Höhepunkt der Reise war die musikalische Mitgestaltung der Abendmesse in der vollbesetzten Propsteikirche St. Anna zur Hl. Mutter. Sie ist die älteste nachreformatorische Kirche in Mecklenburg. Der Chor ließ die Lieder "Die Rose", "We shall overcome", das "Sanctus" von Schubert und "Gebet" erklingen. ãśber den Applaus und viele anerkennenden Worte freuten sich die Sängerinnen sehr. Mit einem Auftritt im Foyer des Schlosses in Ludwigslust am Rückreisetag beendete der Chor das Programm.
Nach den erlebnisreichen Tagen machte der Frauenchor sich gleich wieder ans üben. Für das Jahresabschlusskonzert am 30. November im Köster-Saal werden noch viele neue Lieder einstudiert.

[Quelle: unbekannt, 21.6.2003]

Frauenchor: "Kölsche Tön" auf der Müritz

Höhepunkt der ersten Konzertreise des Frauenchores Stommeln war ein Auftritt in der Propsteikirche "St. Anna zur Hl. Mutter".

Stommeln. Gutgelaunt brachen am frühen Morgen des 1. Mai 53 Sängerinnen des Frauenchores Stommeln mit ihrem Chorleiter Johannes Klütsch zu ihrer ersten Konzertreise seit Gründung des Chores im Jahr 1997 nach Mecklenburg-Vorpommern auf. Zunächst ging es nach Schwerin, von wo aus eine Rundfahrt durch die Mecklenburgischen Seenplatte unternommen wurde. Hier bot sich die Gelegenheit zu einem ersten Auftritt. Bei der Schiffsfahrt auf der Müritz erfreuten die sangesfreudigen Damen aus Stommeln die übrigen Passagiere mit Liedern aus ihrem Repertoire, bei denen auch Bläck-Fööss-Titel nicht fehlen durften.
Im Rahmen einer Stadtführung durch Schwerin am nächsten Tag ließen die Sängerinnen ihre schönen Stimmen im Dom erklingen. Der Höhepunkt der Reise war jedoch die musikalische Mitgestaltung der Abendmesse in der vollbesetzten Propsteikirche "St. Anna zur Hl. Mutter", der ältesten nachreformatorischen Kirche in Mecklenburg. Mit einem Auftritt im Foyer des Schlosses in Ludwigslust am Rückreisetag endete das Programm. Zurück in Stommeln heißt es für den Frauenchor wieder tüchtig proben. Für das Jahresabschlusskonzert am 30. November im Pulheimer Köster-Saal werden wieder neue Lieder einstudiert.

[Quelle: Pulheimer Nachrichten, 18.6.2003]

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2002

Zwölf Chöre mit eigenen Profilen

Mehr als 400 Mitwirkende gestalteten ein Konzert der Bezirksgruppe Nord des Erftsängerkreises.

Frechen-Bachem - In der Heilig-Geist-Kirche boten unter der Leitung von Bezirkschorleiter Hans-Gerd Müdder zwölf Chöre zweieinhalb Stunden lang Musik quer durch den Garten des Chorgesanges, stets jedoch dem kirchlichen Raum angemessen. Der Rheinbraun-Chor Glückauf unter Leitung von Hans Josef Loevenich, der MGV Euphonia 1875 Habbelrath, geleitet von Martin Mauel, der große MGV Eintracht 1897 aus Dansweiler unter Matthias Palandt und der Männerchor 1972 aus Pulheim mit seinem Dirigenten Johannes Klütsch zeigten sich dem traditionellen Männerchorrepertoire verpflichtet, während Holger Hardt und die Männer vom MGV Frohsinn 1894 Grefrath kölsche, schwungvolle Töne anschlugen.
Die Damen vom Frauenchor Stommeln waren ebenso vertreten wie der GV Eintracht 1870 aus Frechen-Bachem, beide von Klütsch geleitet, sowie Frauen und Männer gemeinsam in dem Gemischten Chor Pulheim 1859 (Ltg. Wolfgang Neuhaus). Jede Gruppe hatte ihr eigenes Profil, und es war ein schönes Bild, wenn im großen Altarraum der Kirche jeweils drei Chöre standen, einander vorsangen und lauschten.
Bemerkenswert und erfreulich war auch der große Anteil junger Sänger. An mehreren Orten haben sich in letzter Zeit Chöre gebildet, die ein modernes Repertoire pflegen und der Jugend sichtlich Freude am Gesang vermitteln: "Da capo" aus Dansweiler (unter Peter Bonzelet), "The Voices - Der Chor" aus Frechen (Olaf Schumann), der Gospelchor "For Heaven's Sake" aus Brauweiler (Hans-Joachim Jung) und als Teil des Bachemer Gesangvereins der junge, ebenfalls von Johannes Klütsch betreute Chor "Allegro". Mit Sacro-Pop und Gospel brachten die jungen Chöre, meist zur Begleitung vom Keyboard, viel Schwung und Bewegung mit. Und, zwischen so viel Gesang nicht zu vergessen: Der Instrumentalkreis der gastgebenden Bachemer Kirchengemeinde (Leitung: Helmut Winthuis) steuerte barocke Sätze von Bach, Corelli und Vivaldi bei.

[Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 27.11.2002]

Chöre singen für Rundschau-Altenhilfe

Benefizkonzert in Heilig Geist Bachem hat das Motto "Ein Jahr geht zu Ende"

ERFTKREIS. Jedes Jahr gestalten Bezirksgruppen im Erftsängerkreis Bergheim 1921 im Wechsel das große Benefizkonzert zugunsten der Rundschau-Altenhilfe DIE GUTE TAT. In diesem Jahr ist die Bezirksgruppe Nord, die den Raum Frechen und Pulheim umfasst, an der Reihe.
Unter dem Motto "Ein Jahr geht zu Ende" haben die Chöre für das Konzert am Sonntag, 24. November, in der Kirche Heilig-Geist Frechen-Bachem ein vielseitiges, rund 30 Titel umfassendes Programm zusammengestellt. Ab 15.30 Uhr werden sich dort die 500 Sängerinnen und Sänger die Klinke in die Hand geben. Denn alle zusammen passen nicht in die Kirche, geschweige denn in den Altarraum, wo sich die Chöre erst kurz vor ihrer Darbietung aufstellen. Die durch Auf- und Abgänge entstehenden Pausen füllt der Instrumentalkreis Heilig Geist Frechen Bachem 1977. Uli Meyer, Vorsitzender des Erftsängerkreises Nord sieht in der großen Zahl der Mitwirkenden die Gewähr dafür, dass für jeden musikalischen Geschmack etwas dabei ist.
Der Rheinbraunchor Glückauf macht den Anfang. Es folgen der junge gemischte Chor "Da Capo" unter dem Dach des MGV Eintracht Dansweiler und "The Voices - Der Chor" aus Frechen, beide mit englischen Titeln. Kölsche Töne schlägt der MGV Frohsinn 1894 Grefrath an. "For Heavenâ´s Sake" Brauweiler bietet zwei Varianten des Gospels "We shall overcome".
Eintrittskarten vorbestellen
Von Waldesrauschen und Abendfrieden singt der MGV Euphonia 1875 Habbelrath Lieder. Der gemischte Chor Pulheim stimmt unter anderem Klänge der Freude an. Die in Sängerkreisen auch als "Klütsch-Chöre" bekannten Formationen GV Eintracht 1870 Frechen Bachem Allegro, GV Eintracht 1870 Dansweiler, Frauenchor Stommeln 1997 und Männerchor 1972 Pulheim beschließen das Programm mit bekannten Liedern, für die Chorleiter Johannes Klütsch zum Teil ein neues Arrangement schrieb.
Vorbestellungen von Eintrittskarten nimmt die Geschäftsstelle des Erftsängerkreises Nord unter (Tel. entfernt - Der Webmaster) entgegen.

[Quelle: Kölnische Rundschau, 19.11.2002]

Völlig neues Repertoire zum fünften Geburtstag

Stommeln - Der Stommelner Frauenchor hat eine kleine Erfolgsgeschichte geschrieben, von der so manch andere Vereine träumen.

Jubiläumskonzert des Frauenchors Stommeln in der Christinahalle. Der Stommelner Frauenchor präsentierte sich mit einem völlig neuen Repertoire.

Vor fünf Jahren gründeten neun Frauen einen Chor, dem mittlerweile 65 Sängerinnen angehören. "Ja, das kann man sagen, unser Verein ist gesund", sagt Ellen Habrich, die Schriftführerin. Andere Vereine dagegen suchen Hände ringend nach neuen Mitgliedern: Entsprechend selbstbewusst stehen die Damen dann auch während ihres Jubiläumskonzertes in der Stommelner Christinahalle vor 400 Gästen auf der Bühne. 90 Minuten lang präsentieren sie ihr neues Repertoire.
Zu dem gelangte der Chor unter eher traurigen Umständen."Fast genau vor einem Jahr verstarb unser damaliger Chorleiter Hans-Gerd Haentjes," Der hatte Anfang 1999 die Leitung des Chors von Peter Gruber übernommen. Und Haentjes hat den Chor zu dem selbstbewussten Ensemble gemacht, das es heute ist.
Sein Nachfolger heißt Johannes Klütsch. Er sorgte dafür, dass der Frauenchor nicht nur Volkslieder singt, sondern auch klassische und moderne Elemente in seine Liedersammlung aufnimmt. "Mit ihm kamen das Klavier und das Keyboard hinzu und es macht Spaß mit ihm zu arbeiten."
Seine Gründung hat der Chor dem damaligen Mitgliedermangel beim Männergesangsverein Stommeln zu verdanken. "Einige der Mitglieder wollten deswegen einen gemischten Chor ins Leben rufen, andere waren dagegen." Also war die Idee wieder verworfen worden.
Inzwischen hatten aber einige Frauen Gefallen an der Idee gefunden, in einem Chor zu singen. Dabei handelt es sich um die Gründungsmitglieder Irmgard Engelhardt, Eleonore Plonski, Luzi Grevenstein, Cornelia Thonemann, Margot Bintz, Margareta Kühn, Hildegard Rother, Maria Kelz und Josefine Schuster. Sie sind alle noch mit dabei.

[Quelle: Pulheimer Nachrichten, 9.10.2002]

Von Afrika bis ins Veedel

Frauenchor Stommeln feierte sein fünfjähriges Bestehen mit einem gelungenen Jubiläumskonzert in der Christinahalle

PULHEIM. Strenggenommen ist das fünfjährige Bestehen ja noch kein Grund zum Feiern. Der Frauenchor Stommeln 1997 e.V. bat dennoch zum Jubiläumskonzert, schließlich verzeichnete er in der kurzen Zeit seines Bestehens einen Mitgliederzuwachs, von dem andere Singgemeinschaften im Erftkreis nicht zu träumen wagen.
Mit neun Sängerinnen fing es vor fünf Jahren an, beim Festkonzert standen über 60 Chormitglieder auf der Bühne. Nach dem Tod von Hans-Gerd Haentjes vor knapp einem Jahr übernahm Johannes Klütsch die Leitung. Er hat mit seiner stattlichen Damenriege ein neues Programm eingeübt, das die Zuhörer in der vollbesetzten Christinahalle restlos begeisterte.
In weißen Blusen und blauen Westen boten die Sängerinnen auf der Bühne einen hübschen Anblick, und nachdem sie sich bei dem in italienischer Sprache gesungen Titel "Conquest of Paradise" glänzend bewährt hatten, legte sich auch das anfänglich spürbare Lampenfieber. Johannes Klütsch hat für nahezu alle Lieder griffige Arrangements geschrieben und beflügelte seine Choristinnen mit animierendem Dirigat. Volkslieder, Schlager und Musicalsongs fügten sich zu einem überaus unterhaltsamen Programm, in dessen Verlauf die Sängerinnen ihre Sattelfestigkeit in jedem Genre überzeugend unter Beweis stellten.
Kira Klütsch und Meike Novak lieferten am Keyboard die Begleitung, Simone Scheffler bereicherte den Abend durch solistische Beiträge am Klavier. "Singen ist Leben" hieß eines der Lieder, das dem Frauenchor besonders gut gelang. Zu loben ist nicht nur die Stimmfestigkeit der Sängerinnen bei den verschiedenen Beiträgen, sondern auch die ausgezeichnete Artikulation. Sichtlichen Spaß hatten sie bei dem afrikanischen Lied "Jikela", bei "Sierra Madre del Sur" wurden die Feuerzeuge geschwenkt. Beim stimmungsvollen Bläck Fööss-Titel "In uns'rem Veedel" waren sie ebenso überzeugend wie beim Uralt-Ohrwurm "One Way Wind".
Ein Höhepunkt war Petra Bühses Interpretation des Mega-Hits "Time to say good-bye". Die Mezzosporanistin überzeugte mit gut geführter, ausdrucksvoller Stimme und konnte dafür zu Recht einen Sonderapplaus für sich verbuchen. "Wiederseh'n" heißt ein Lied der "Höhner", mit dem sich der Frauenchor und ein sichtlich stolzer Chorleiter an diesem Abend fürs erste verabschiedeten.

[Quelle: Kölnische Rundschau, 1.10.2002]

Afrikanische Klänge in Stommeln

Der Frauenchor Stommeln hatte Grund zum Feiern: Er wurde vor fünf Jahren gegründet und hat sich prächtig entwickelt.

Pulheim-Stommeln - 65 Sängerinnen zählt der Chor inzwischen, und allem Anschein nach hat er - nach dem plötzlichen Tod von Hans-Gerd Haentjes im vergangenen Jahr - mit seinem Nachfolger, dem Dirigenten Johannes Klütsch, eine gute Wahl getroffen. In der festlich dekorierten Christinahalle wurde ein Programm geboten, das in den vergangenen neun Monaten komplett neu einstudiert und perfekt bewältigt wurde. Vor allem die unbegleiteten, von Klütsch für den Chor bearbeiteten Sätze zeigten die Disziplin und den Probenfleiß der Frauen: unter anderem "Heideröslein", "Dat du min Leevsten büst" und "Zauber der Heimat".
Ein besonderes Glanzlicht setzte die Mezzosopranistin Petra Bühse, die zwei Mal aus dem Chor hervortrat und solistisch sang: vor allem ihr "Time to say good-bye" beeindruckte. Aber auch das Chormitglied Simone Scheffler übernahm gelegentlich (am Klavier) solistische Aufgaben ("Waves" und Elton Johns "Song for a Guy"). Begleitet von Klavier und drei Keyboards, die neben dem Dirigenten auch Kira Klütsch und Meike Novak bedienten, bot der Frauenchor als Hauptakteur des Abends noch jede Menge bekannte Stücke: "Conquest of Paradise", "Phantom der Oper", "One Way Wind", "Morning has broken" und sogar ein afrikanisches Lied "Jikela". Zum Schluss wurde es mit "Sierra Madre del Sur", "In unsrem Veedel" und dem Höhner-Hit "Wiedersehn" richtig gefühlvoll. Begeisterter Beifall, zwei Zugaben und viel Heiterkeit beendeten den gelungenen Abend.

[Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 29.9.2002]

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Frauenchor feiert Jubiläum

PULHEIM. Auf Initiative des MGV Stommeln wurde 1997 der Frauenchor mit neun Sängerinnen gegründet. Inzwischen hat sich der Chor auf 60 Sängerinnen erweitert, die Tendenz ist steigend. Mit einem großen Jubiläumskonzert feiert der Frauenchor Stommeln nun am Samstag, 28. September, sein fünfjähriges Bestehen. Um 18 Uhr überreichen die Jubilarinnen ihrem Publikum in der Christinahalle einen Strauß beliebter und bekannter Melodien von der Klassik übers Musical bis hin zu "kölsche Tön".

[Quelle: Kölnische Rundschau, 10.9.2002]

Mischung aus Volkslied und Unterhaltung

"Money Money Money" Der alte Abba-Hit rund um das liebe Geld stand Pate für das Jahreskonzert des Männergesangvereins aus Stommeln.

Pulheim-Stommeln - Die Veranstaltung fand in der wie immer gut besuchten Christinahalle statt. Europäische Lieder aus den Ländern der neuen Währung, garniert mit einigem Volksgut aus der neutralen Schweiz (Von Luzern uf Wäggis zue) standen in der Gunst des Publikums. Charpentiers Eurovisionshymne durfte dabei ebensowenig fehlen wie Beethovens Europahymne, solide intoniert von einem klassischen Blechbläserensemble unter der Leitung von Josef Vogelgesang. Auch mit selten gespielter alter Musik von Samuel Scheidt und Jean-Joseph Mouret wussten die fünf Bläser zu gefallen, die auch zünftige österreichische Turmweisen im Repertoire hatten. Mit einer Premiere konnten die sangestüchtigen 20 Herren in ihrer über 120-jährigen Geschichte aufwarten, denn die frühere Leiterin Margaretha Wegener saß im Publikum, der jetzige Chorleiter Tilman Gruhn stand auf der Bühne und wurde vom zukünftigen Leiter Fabian Bien am Klavier unterstützt. Die beiden letzteren studieren in Köln Schulmusik, wobei Gruhn zur Zeit im Examen steht und seinen Nachfolger mit dem Jahreskonzert sozusagen dem Publikum vorstellte. Die populäre Mischung aus Volkslied und Unterhaltungsweise zeichnete sich durch eine eingängig melancholische Gestaltungsweise aus.
Die Gäste, der Frauenchor Stommeln von 1997, waren gegenüber dem MGV in der Mehrzahl, füllten sie doch die gesamte Bühne der Halle. Schmissig und flott servierten sie unter dem animierenden Dirigat des Chorleiters Johannes Klütsch den agilen Widerpart zu den Männern. Am Schluss vereinigten sich alle Ensembles zu der Frank Sinatra-Hymne "My Way", vielleicht als Bewältigungshilfe für die Euro-Umstellung.

[Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 11.3.2002]

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2001

Der neue Chorleiter auch als Moderator

Pulheimer Sänger und Stommelner Sängerinnen stimmten mit besinnlichen Liedern auf das Weihnachtsfest ein.

Chorleiter Johannes Klütsch leitete nicht nur den Männerchor Pulheim, er animierte auch das Publikum zum Singen.

Pulheim - Die Bewährungsprobe meisterten die Sänger souverän. Nach dem plötzlichen Ableben des langjährigen Chorleiters des Pulheimer Männerchors Hans Gerd Haentjes war das Weihnachtskonzert im Hans-Köster-Saal bereits nach kurzer Zeit eine erneute Herausforderung für die Musikanten.
Mit dem Sinnersdorfer Chorleiter Johannes Klütsch, der bereits mehrere Chöre der Region leitet, konnte zunächst eine Interimslösung schon für das Jahreskonzert im November gefunden werden.
An diesem Wochenende erlebte das zahlreiche Publikum nicht nur den Dirigenten, sondern auch den Moderator Klütsch, der zum 1. Januar hauptamtlich die Leitung des Pulheimer Männerchors und des Frauenchors Stommeln übernehmen wird.
Auf die ähnlichkeit des Lieds "Weihnachten ist nicht mehr weit" mit dem rheinischen Klassiker "Dicke Mädchen haben schöne Namen" wies der quirlige Gesangsanimateur ebenso hin, wie auf die Diskrepanz zwischen dem "Tiroler Weihnachtslied" und der leider noch nicht wunderbar verschneiten Idylle.
In jedem Fall entsprach die liebevoll mit allerlei Holzspielzeug aus dem Erzgebirge geschmückte Bühne den allgemeinen Erwartungen eines harmonisch besinnlichen Vorweihnachtskonzerts. Ein übriges tat die Vortragsweise der bekannten Advents- und Weihnachtslieder, bei der sich die Sänger und Sängerinnen bestens vorbereitet zeigten. Im Verein mit dem Publikum gesungen, entwickelte sich ein stimmiges Gemeinschaftsgefühl. Dass auch Hans Gerd Haentjes noch einmal durch seine Chorsätze und Arrangements zu Gehör kam, zeugte von einer anhaltenden Dankbarkeit seiner früheren Chöre.

[Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 16.12.2001]

Eine Würdigung für Haentjes

Es sollte ein fröhlicher Abend werden. Doch in die Jagdklänge mischte sich Wehmut: Dirigent Hans-Gerd Haentjes war kurz vor dem Konzert gestorben. Johannes Klütsch wurde Nachfolger

Auch gern ans Schlagzeug setzt sich Johannes Klütsch, der neue Leiter des Männergesangverein Pulheim.

Pulheim - Und so wurde das Konzert des Männerchors Pulheim, das nach Absprache mit der Familie Haentjes wie geplant im Köster-Saal über die Bühne ging, zu einer nachträglichen Würdigung für die Arbeit des langjährigen musikalischen Leiters.
Vorsitzender Hubert Kommer erinnerte an die Arbeit, die sein Freund in die Vorbereitung gesteckt habe: "Es hätte ihm sicherlich Spaß gemacht." Den Besuchern gefiel der musikalische Abstecher in die Welt der Jägerei allemal, zumal sie einen Teil der Lieder noch aus ihrer Jugendzeit kannten. Und den Jägerchor gab es gleich doppelt — aus verschiedenen Opern, wobei der Freischütz den Auftakt machte. Besonders viel Beifall gab es für die "Diplomatenjagd" von Reinhard Mey. Als sich der Keiler (männliches Wildschwein) ergab, schwenkte ein Chormitglied plötzlich eine weiße Fahne. Die Idee zu dieser nicht alltäglichen Showeinlage hatte Johannes Klütsch (44), der nicht nur kurzfristig für den verstorbenen Dirigenten eingesprungen war, sondern auch künftig dessen Aufgabe in Pulheim wahrnehmen wird. Gleichzeitig hat er auch die Leitung des Frauenchors Stommeln übernommen.
Die Liebe zur Musik war Klütsch in die Wiege gelegt worden. Seine Eltern waren Chorleiter und Organisten in Widdersdorf. Schon im Alter von sieben Jahren erklärte der junge Johannes: "Ich werde Lehrer." Und er hielt Wort. Nach dem Musikstudium unterrichtete er Jugendliche an der Jugendmusikschule Bergheim. Er leitete auch die Big-Band der Schule. Schon im Alter von 18 Jahren betreute er einen Chor. Bis heute unterrichtet er in seinem Haus in Sinnersdorf, das er seit 20 Jahren mit seiner Familie bewohnt, morgens und nachmittags privat Musikschüler, um dann abends zu den Proben der Chöre zu fahren, die er leitet. Acht Kölner Chöre waren es bisher, jetzt kommen die beiden Pulheimer Chöre hinzu. Zwei Kölner Gruppen will er im nächsten Jahr abgeben.
Bis heute spielt er gerne "sein" Instrument, das Saxophon. Gelegentlich springt er auch ein, wenn ein Musiker fehlt. So bei den "Pulheimer Dixies".
Der Sinnersdorfer kannte Haentjes schon seit vielen Jahren: "Gelegentlich vertraten wir uns in unseren Chören." Da er die Realschule und das Gymnasium in Pulheim besuchte, brauchte Vorsitzender Kommer nicht lange zu fragen, ob Klütsch den Chor übernehmen würde. Wie bisher möchte er das deutsche Volkslied pflegen, zugleich aber auch eine Mischung aus Klassik und moderner Musik anbieten. Und gelegentlich das Programm mit einigen Showteilen auflockern.

[Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 15.11.2001]

Erfolg schon mit zweitem Auftritt

Frauenchor Stommeln erntete Applaus beim Konzert in der Christinahalle - Das zweite Konzert des Frauenchors war so gut besucht, dass mehr Stühle gebraucht wurden. "Hey, das ist Musik für dich" war das Motto des Abends.

Beschwingt und locker sangen die Frauen des Stommelner Chors ihre volkstümlichen Lieder.

Pulheim-Stommeln - Schwierig war der Einmarsch am Anfang. "Wie die Gänse", urteilte eine Sängerin über ihre Kolleginnen, als sich der Frauenchor Stommeln für den Aufmarsch auf die Bühne bereit machte. "Und nicht vergessen, von der Bühne dürfen wir nicht winken." Doch schon nach den ersten Tönen war die Aufregung verschwunden. "Hey, das ist Musik für dich", unter diesem Motto trat der Frauenchor in der Christinaschule auf.
Gegründet wurde der Frauenchor Stommeln 1997. "Eigentlich war die Gründung eine Idee des Männergesangvereins Stommeln", berichtet Schriftführerin Irmgard Engelhardt. Einen gemischten Chor sollte es aber nicht geben, deshalb taten sich damals neun Frauen zusammen und bildeten einen eigenen Gesangverein. "Unser Alt hat eine Tendenz zum Bariton, deshalb können wir es mit den Männern locker aufnehmen", sagte Engelhardt lachend. Der Frauenchor ist inzwischen auf 63 aktive Mitglieder angewachsen und wird immer öfter für private Feiern angefordert. "Das Konzert in der Christinaschule ist erst unser zweiter größerer Auftritt", verriet Engelhardt.
Der gute Ruf schien dem Frauenchor jedoch vorauszueilen, denn "wir brauchen noch Stühle", hallte es vor Beginn durch die Halle. Gut 400 Zuhörerinnen und Zuhörer lauschten den heiteren und beschwingten Melodien und spendeten Applaus. Unter der Leitung von Hans-Gerd Haentjes, der die Frauen seit zwei Jahren dirigiert, hatte der Chor ein buntes Programm mit Volksliedern und rhythmischen Evergreens vorbereitet. Mit Klaviersoli erfreute Chormitglied Simone Scheffer das Publikum und sorgte für Atempausen bei den Sängerinnen.

[Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 2./3.10.2001]

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"Hey, das ist Musik für Dich"

Von Folklore bis hin zu rhythmischen Evergreens

Am Samstag, den 29. September 2001 findet in der Halle Christinaschule Stommeln um 19.30 Uhr (Einlass: 19.00 Uhr) ein Konzert des Frauenchores in Stommeln mit dem Titel "Hey, das ist Musik für Dich" statt. Dabei reichen die Musikrichtungen von Folklore bis hin zu rhythmischen Evergreens.
Eintrittskarten (DM 15,-) sind bei allen Sängerinnen des Frauenchores sowie bei: Margareta Kühn und Luci Grevenstein sowie an der Abendkasse erhätlich.

[Quelle: www.stommeln.de, September 2001]

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2000

Großer Weihnachtsmarkt in Stommeln

Gerd Franken verzaubert Besucher mit seiner Panflöte

Erst 1997 gegründet ist der Stommelner Frauenchor längst ein fester Bestandteil im musikalischen Spektrum des Mühlenortes geworden. Und deshalb dürfen die stimmgewaltigen Damen natürlich auch beim traditionellen Weihnachtsmarkt nicht fehlen. Sie singen am Samstag, 9. Dezember, um 17 Uhr.

Stommeln. Die besondere Athmosphäre des Stommelner Weihnachtsmarktes ist zum einen geprägt durch das große Engagement zum Beispiel der Christinaschule und der Unternehmerinitiatve. Zum anderen aber vor allen Dingen auch durch den Einsatz des Männer-Gesang-Vereins, der den Weihnachtsmarkt nicht nur seit 21 Jahren organisert, sondern auch selbst einen wesentlichen Beitrag zum Programm leistet.
Nach der offiziellen Eröffnung (Samstag, 9. Dezember, 16 Uhr) singt ab 17 Uhr zunächst der Frauenchor, um 18 Uhr kommt der Nikolaus und ab 19 Uhr verzaubert Gerd Franken mit seiner Panflöte die Besucher.
Am Sonntag öffnen die Buden bereits um 11 Uhr, Weihnachtslieder auf der Panflöte spielt Gerd Franken um 15 Uhr. Der Kinderchor von St. Martinus tritt um 16 Uhr auf zum gemeinsamen Singen lädt der Sängerbund um 17 Uhr ein.

[Quelle: Pulheimer Nachrichten, 6.12.2000]

Die gute Stimmung ersetzte den Sonnenschein

Stommeln. Petrus hatte es zwar nicht besonders gut mit dem Stommelner Chor gemeint, doch die fehlende Sonne tat der Stimmung in der Gruppe keinen Abbruch.
Denn alle freuten sich auf den diesjährigen Ausflug nach Cochem an die Mosel, bei dem sie eine Schiffsfahrt sowie den Anblick der Stadt und der Burg genossen. Natürlich durfte auch die musikalische Komponente des Tages nicht fehlen, so dass die Sängerinnen unter der Leitung des Dirigenten Hans Gerd Haentjes auf dem Cochemer Marktplatz ihre Stimmen zum Besten gaben. Den Tag ließ die Gruppe mit einem ausgiebigen Abendessen enden, bevor die Heimfahrt angetreten wurde.
Bürgerinnen, die an einer Mitgliedschaft in dem Frauenchor interessiert sind, können montags in der Zeit von 19 bis 21 Uhr im Italienischen Internat bei den Proben des Chores vorbeischauen.

[Quelle: Stadtblatt, 14.10.2000]

Premiere des Stommelner Frauenchores in der Christinahalle

Feuertaufe bestanden

Pulheim-Stommeln. Auf Initiative des Stommelner Männergesangvereins taten sich vor drei Jahren neun Damen zusammen, um den "Frauenchor Stommeln" zu gründen. Nach diversen Auftritten zu geistlichen und weltlichen Anlässen gaben die inzwischen rund vier Dutzend Sängerinnen nun ihr Premierekonzert. Erstmals brachten sie in der voll besetzten Christinahalle in Stommeln ihr Können konzertant zu Gehör. Verstärkung sicherten sie sich allerdings in den ebenfalls von Hans-Günter Haentjes geleiteten Männerchören aus Pulheim und Stommeln.
Sicherlich plagte die Sängerinnen um die Vorsitzende Margareta Kühn großes Lampenfieber. Dennoch eröffneten sie selbstbewusst und ohne die Hilfe der Männer einen Liederreigen durch geistliche und weltliche Chorliteratur mit dem laut-malerisch getupften "Wenn ich ein Glöcklein wär". Im Wechsel mit den Männerchören und schließlich auch in Kombination mit ihnen gelang ein abwechslungsreiches Klangbild. Wie gewohnt achtete Chorleiter Haentjes peinlich auf eine sinnhafte Ausdeutung der Lieder. Es ist wohl die konsequente Arbeit während der Proben, die das rasche Anwachsen des Chores verursacht hat. Dass dennoch nicht jeder Ton ganz exakt traf, darf getrost der erst kurzen Biografie des Damenchores zugeschrieben werden.
Wie zum Trost beruhigten einige Interpretationen der deutlich älteren Männerchöre dadurch, dass sie auch nicht ganz lupenrein intoniert waren. Dennoch waren die beliebten Melodien von Schubert, Bortniansky, Silcher, Mendelssohn und anderen, die zum Teil in Bearbeitungen des Dirigenten vorgetragen wurden, durchweg beeindruckend und wurden mit viel Applaus bedacht, wie die Schlusschöre "Morgenrot" (Pracht) und Hansens "Heimat", die imposant und anrührend zugleich die Christinahalle erfüllten.
Mit zunehmender Konzertdauer wurde es zwar immer wärmer im Saal (draußen war's schließlich auch nicht gerade erfrischend kühl), doch da auch die Muse deutlich leichter wurde und die Stimmung beschwingter, steckten die Darbietungen der Chöre das Publikum an. Der Stommelner Frauenchor hat seine Feuertaufe wohl bestanden.

[Quelle: unbekannt, 2000]

Premiere geriet zu einem Glanzstück

Frauenchor stellte ein buntes Repertoire vor

Mit kräftigen Stimmen starteten die 43 Damen des Frauenchors Stommeln in ihr Premierenkonzert. Gesangliche Unterstützung erhielten sie vom MGV Sangeslust und dem Männerchor Pulheim.

Stommeln (ks). Die Stühle der Christinahalle waren bis auf den letzten Platz besetzt. über 400 Freunde des Chorgesangs, waren gekommen, um beim Premierenkonzert des "Frauenchors Stommeln 1997" dabei zu sein. Unter der Leitung von Hans-Gerd Haentjes stellten die 43 Damen ihr buntes Repertoire vor. Musikalische Unterstützung erhielten die Sängerinnen vom MGV Sangeslust Fliesteden und dem Männerchor Pulheim. "Das ist das erste Mal, dass alle meine Chöre zusammen auftreten", so Chorleiter Hans-Gerd Haentjes, der nur Gutes über seine Schützlinge zu berichten weiß: "Es ist einfach eine tolle Truppe. Alle zeigen wahnsinnig viel Initiative."
Dass sich das Engagement bei den zahlreichen Proben gelohnt hatte, zahlte sich nun aus. Schon die erste hauptsächlich von geistlichen Liedern geprägte Konzerthälfte konnte das Publikum überzeugen. Minutenlanger Applaus und Glückwünsche in der Pause sprachen für sich. Auch Kulturdezernent Dr. Gerhard Dornseifer sparte nicht mit Lob: "Wirklich eine wunderschöne Premiere."
Margareta Kühn, die Vorsitzende des Frauenchors, ist eine von neun Frauen, die den Chor vor drei Jahren auf Initiative des MGV Stommeln gegründet hatten. "Wir mussten uns wirklich langsam nach oben tasten, schließlich hatten die meisten von uns noch keine Erfahrung mit dem Singen", weiß sie zu berichten. Deshalb verzeiht Chorleiter Haentjes auch noch so manche Nervosität. Mit kleinen Späßen versucht er, die Damen aufzumuntern und scheut auch während der Auftritte nicht davor zurück, kleine Motivationsanstöße zu geben. Die lockere Atmosphäre begeistert die Mitglieder aller drei Chöre besonders. Als Lehrer und Freund gleichzeitig ist der Chorleiter immer bemüht, neue musikalische Wege zu gehen.
So wurde die zweite Hälfte des Konzerts von weltlichen Liedern bestimmt. Unter anderem erklangen "Frisch gesungen", "Die Loreley" oder "Vive l'amour". Bei zahlreichen Stücken hatte Haentjes auch selbst den Satz erstellt.
Als überraschende Zugabe wurde das Publikum mit einer absoluten Neuheit erfreut. "Sing und Swing im Chor" überzeugte vor allem durch einstudierte Bewegungen.

[Quelle: Pulheimer Nachrichten, 5.7.2000]

Frauenchor Stommeln

Premiere ein voller Erfolg!

Mit einem klangvollen und gut besuchten Konzert stellte sich der Frauenchor Stommeln von 1997 vor ein paar Tagen zum ersten Mal der Öffentlichkeit vor. Vor über 400 Gästen in einer "ausverkauften" Christinahalle wurde diese Premiere zu einem riesigen Erfolg für die 47 aktiven Sängerinnen. Unter der Leitung von Hans-Gerd Haentjes wirkten zudem der MGV "Sangeslust" Fliesteden und der Männerchor Pulheim mit und machten den bunten Mix aus geistlichen und folkloristischen Stücken zu einem vollen Erfolg!

[Quelle: www.stommeln.de, News-Archiv Juli 2000]

"Wenn der erste Ton getroffen ist ..."

Frauenchor Stommeln gründete vor drei Jahren die Singgemeinschaft

Die Noten und den Dirigenten fest im Blick hatten die Damen des Stommelner Frauenchores bei ihrem Premieren-Konzert in der Christinahalle.

Pulheim-Stommeln "Vor drei Jahren haben wir zu neunt mit dem Frauenchor angefangen; Grund war allein der Spaß am Singen." Irmgard Engelhardt vom "Frauenchor Stommeln 1997" erinnert sich noch gut an die gesanglichen Anfänge, als "nur wenige Damen Noten lesen konnten", wie sie schmunzelnd einräumt.
Dass sich die Zahl derer, die es nun können, immens erhöht hat, davon konnten sich nun mehr als 400 Besucher des Premieren-Konzertes des Frauenchors in der Christinahalle überzeugen. Unterstützt vom Männergesangverein "Sangeslust" aus Fliesteden und dem Pulheimer Männerchor, präsentierte der auf inzwischen 48 Sängerinnen angewachsene Chor im ersten Teil des Konzertes kirchliche Stücke, im zweiten Teil wurde es mit Volksliedern und Schlagern weltlicher.
Zwar hatte der Frauenchor schon einige Auftritte im Hof Kamp in Stommeln, auf dem Weihnachtsmarkt oder den "Pulheim Open" hinter sich, aber das erste Konzert war für die meisten Sängerinnen doch etwas ganz Neues. "Man fühlt sich ganz klein", beschrieb Monika Kommer ihr Lampenfieber, "aber wenn der erste Ton getroffen ist, dann ist es toll."
Doch nicht nur für den Frauenchor war das erste Konzert ein großes Erlebnis, auch das Publikum fand lobende Worte. "Alle drei Chöre sind wirklich sehr gut", sagte Käthe Gith, die beim nächsten Konzert "sicher wieder dabei" sein wird. Aber nicht nur lobende Worte kamen vom sachverständigen Publikum. "Das ist ein sehr verheißungsvoller Anfang, aber die Damen müssen noch ein wenig üben", beurteilte Paul Seitenspinner aus Köln die Stommelner. Seine volle Zustimmung fand hingegen das Konzept, drei Chöre zusammen auftreten zu lassen.
Im Programm wechselten sich die Chöre ab, im ersten Teil sangen die Damen "Wenn ich ein Glöcklein wär", "Santa Maria", und "Ich bete an die Macht der Liebe". Im nicht so getragenen zweiten Teil hörten die Besucher unter anderem "Vive l'amour" und "Gern denk ich zurück". In klassischen Geschlechter-Kategorien bewegten sich nach der Pause auch die Männer, das "Trinklied" hätte vermutlich auch nicht ganz so gut zu den Damen gepasst.
Hans-Gerd Haentjes, Leiter der drei Chöre und dementsprechend auch Gesamtleiter des Konzertes, arrangierte einen Großteil der Lieder für die Chöre neu. Von "seinen" Damen war auch er ganz begeistert: "Das ist so ein toller Haufen, mit so viel Initiative, da macht die Arbeit richtig Spaß." Wer an dem Spaß teilhaben möchte, ist zu den Proben des Frauenchores eingeladen, die montags von 19 bis 20.45 Uhr in der "Papst Johannes XXIII."-Gesamtschule in Stommeln stattfinden.

[Quelle: unbekannt, Juni 2000]

mehr Konzert...

Trauer um Peter Gruber

Stommeln. Der Männergesangsverein "Sängerbund Stommeln" von 1881 trauert um seinen bisherigen Chorleiter Peter Gruber, der am 26. März nur wenige Wochen nach seinem 67. Geburtstag gestorben ist. Der gebürtige Krefelder, der seit 40 Jahren in Hürth-Efferen lebte und als Chorleiter, Organist und Küster arbeitete, war seit 1980 musikalischer Leiter der Stommelner Sänger. Als er 1998 schwer erkrankte, bat er darum sein Amt niederlegen zu dürfen. Eine der bemerkenswertesten Initiativen Peter Grubers war in den letzten Jahren der Anstoß zur Gründung eines Frauenchores in Stommeln. Diese Idee wurde vom MGV aufgegriffen und im Herbst 1997 realisiert. Bis zu seiner Erkrankung hatte Peter Gruber die musikalische Leitung des Frauenchores Stommeln übernommen und damit die Voraussetzung geschaffen, dass ein leistungsfähiger neuer Chor sich etablieren konnte.

[Quelle: Stadtblatt, 8.4.2000]

Sänger trauern um Peter Gruber

Pulheim-Stommeln/Hürth - Der Männergesangverein "Sängerbund Stommeln" trauert um seinen ehemaligen Chorleiter Peter Gruber, der nur wenige Wochen nach seinem 67. Geburtstag gestorben ist. Der gebürtige Krefelder, der seit 40 Jahren in Efferen lebte und als Chorleiter, Organist und Küster dort arbeitete, leitete den Stommelner Chor seit 1980. Vor knapp zwei Jahren erkrankte er schwer und legte sein Amt nieder. Noch kurz vorher hatte Gruber die Initiative zur Gründung des Frauenchors in Stommeln ergriffen.

[Quelle: unbekannt, April 2000]

Kreissängertag - Helmut Zopes wurde bestätigt

Erftkreis/Pulheim-Brauweiler "Lebe, liebe, lache" - mit einem schwungvollen Liedvortrag eröffnete der Frauenchor Stommeln unter der Leitung von Hans-Gerd Haentjes den Kreissängertag 2000 im Mariensaal der Abtei Brauweiler. Erftsängerkreis-Vorsitzender Helmut Zopes sparte nicht mit Lob für den jüngsten Mitgliedschor des Verbandes, der erst vor zwei Jahren gegründet wurde: "Wenn die Frauen etwas in die Hand nehmen, dann klappt das auch."
Vor den Delegierten der Chöre und zahlreichen Gästen aus den Reihen der Politik sprach zur Eröffnung Landrat Werner Sturm anerkennende Worte zur Bedeutung der kulturellen Arbeit und dem Wert des Chorwesens. Erwähnt wurde vor allem, dass die Sanger sich vor 25 Jahren bei der kommunalen Neugliederung als erster Verband auf Kreisebene neu formierten. Die enge Verbindung zum Erftkreis spiegele sich auch in der musikalischen Gestaltung des Bürgerfestes "25 Jahre Erftkreis" am 27. Mai wider.
Finanzielle Unterstützung des Landes stellte der SPD-Landtagsabgeordnete Edgar Moron in Aussicht, bevor der Sängertag zur Tagesordnung mit Jahresbericht und Neuwahlen zum Vorstand überging. Dass die Chöre mit ihrer Vereinsführung zufrieden sind, zeigte sich an der Wiederwahl des Vorstandes mit dem Vorsitzenden Helmut Zopes. Die nächsten Aktivitäten der Erftkreischöre werden am kommenden Wochenende drei Bezirkskonzerte in Dansweiler, Hürth und Kerpen-Buir sein.

[Quelle: unbekannt, März 2000]

Keine Veränderungen im Vorstand

Brauweiler. Mit "Ave Maria" stimmte der Frauenchor Stommeln die Musikfreunde in der Abtei auf den Kreissängertag 2000 ein. Nicht nur Mitglieder aller zugehörigen Gesangsvereine aus dem Erftkreis hatten sich versammelt, sondern auch Politiker. Landrat Werner Stump sprach die einführenden Worte.
"Die Freude am internationalen Liedgut trägt dazu bei, ein Stück Europa vorzuleben." Besonderes Lob fand Stump für die Jugendarbeit, die der Sängerbund seit fast 80 Jahren leitet. ...

[Quelle: Pulheimer Nachrichten, 29.3.2000]

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1999

Schöner Gesang im Kamphof

Das Sängerfest im Hofe Kamp am 8. August 1999 war ein großer Erfolg. Fünf Kirchenchöre aus Stommeln und Stommelerbusch brachten einem begeisterten Publikum ein buntes Repertoire aus heiteren und besinnlichen Liedern da. Beim anschließenden offenen Singen waren dann alle gefragt: Chöre und Gäste schunkelten, klatschten und sangen gemeinsam, was das Zeug hielt. Trotzdem waren die "Stars" an diesem Abend die Chöre St. Bruno und St. Martinus und dessen Kinderchor, sowie der Frauenchor Stommeln und der Männergesangsverein Stommeln. Wenn auch Sie gerne Mal in so einem Chor mitsingen würden, informieren Sie sich doch einfach unter der Telefonnr.: (Tel entfernt - Der Webmaster)

[Quelle: www.stommeln.de, August 1999]

Kirchenkonzert in Habbelrath

"Euphonia" begeisterte wieder das Publikum

HABBELRATH. Die vielen Zuhörer in der Pfarrkirche Sankt Antonius in Habbelrath erwartete eine krichenmusikalische Aufführung der besonderen Art.

Der Habbelrather Männgergesangverein "Euphonia" 1875 konnte für sein traditionielles Konzert fünf weitere erstklassische Chöre gewinnen.
Dem durch Fernsehauftritte und dem Mitwirken bei einer Ostermesse im Petersdom international bekannt gewordene Pareforcehorncorps der Kreisjägerschaft Euskirchen war es vorbehalten, den Auftakt des Konzertes zu gestalten. Es ist eine Kunst für sich dem 4,20 Meter langen Pareforcehorn Töne zu entlocken. Die Männergesangvereine aus Habbelrath, Stommeln und Mechernich wussten durch die vorgetragenen Choräle ebenso zu überzeugen wie ihre weiblichen Kollegen des Frauenchors Stommeln. Die unterschiedliche Besetzung und das Zusammenspiel verschiedener Chöre machte diese Aufführung zu einem abwechslungsreichen Hörerlebnis. Zudem verlieh der Gemischte Chor "Euterpe" mit amerikanischen Liedern wie "Nobody knows" oder "Go down Moses" dem Konzert ein Flair von Gospel und Spiritual. Höhepunkt dieses Abends war zweifelsohne das gemeinsame Singen aller Chöre. Unter der Leitung von Martin Mauel erfüllten rund 150 Frauen- und Männerstimmen zum Abschluss die Pfarrkirche.

[Quelle: Pulheimer Stadtblatt, 17.4.1999]

Gotteslob mit vielen Stimmen

STOMMELN. Der charakterische Klang der Hörner erfüllte das Kirchenschiff der St. Martinus-Kirche. Ein vielfältiges und vielstimmiges musikalisches Gotteslob bot anschließend das große Frühjahrskonzert "Herr der Herrlichkeit", zu dem der Männergesangverein "Sängerbund" eingeladen hatte.
Die Kirchenbänke waren vollbesetzt, als der MGV unter Leitung von Professor Günter Ludwig und der Frauenchor Stommeln unter Leitung von Hans Gerd Haentjes nach der Bläsereinstimmung den Auftakt machten. Schon hier wurde der Charakter des Konzertes deutlich: Passend zur Fastenzeit war die Liedauswahl ruhig und getragen.
Die andächtige Stimmung setzte sich mit den Beiträgen der Männerchöre aus Mechernich und Habbelrath, beide unter Leitung von Martin Mauel, fort. Der gemischte Chor "Euterpe" schließlich bot mit drei bekannten Spirituals einen Kontrast, der sich dennoch in den Gesamteindruck einfügte.
Die mehr als 150 Mitwirkenden stimmten zum Schluss gemeinsam die Stücke "Alles was Odem hat" von Friedrich Silcher und "Locus iste" von Anton Bruckner an.

[Quelle: Stadtblatt, 20.3.1999]

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1998

Chorkultur

Stommeln. Kirchenchöre, ein Kinderchor, der Männergesangverein und der Frauenchor gestalten am Sonntag, 9. August, das Programm im "Hof Kamp".

[Quelle: Wochenende, 29.7.1998]

Junger Chor nur für Frauen

STOMMELN. Im vorigen Jahr gegründet ist der Frauenchor 1997 einer der jüngsten im Stadtgebiet. Die Sängerinnen freuen sich immer über neue interessierte Mitglieder. Singen als Entspannung und Beitrag zur Gesundheit steht im Vordergrund. Zu den Proben, dienstags, 18 bis 19 Uhr im Sängerheim des MGV Sängerbund Stommeln sind Frauen kostenlos und unverbindlich stets eingeladen. Telefonische Auskünfte geben gerne E. Plonski, G. Kühn, oder L. Grevenstein.

[Quelle: Stadtblatt, 13.6.1998]

Frauenchor wählt Vorstand

Stommeln. Nachdem der Stommelner Frauenchor am 1. September 1997 aus der Taufe gehoben worden war, standen jetzt die Vorstandswahlen an: Eleonore Plonski (Vorsitzende), Margareta Kühn (Stellvertreterin), Marita Thelen (Geschäftsführerin), Luzi Grevenstein (Schatzmeisterin) und Margret Bintz (Archivarin).

[Quelle: Pulheimer Nachrichten, 28.1.1998]

Frauenchor hat Vorstand

STOMMELN. Der am 1. September 1997 gegründete Frauenchor Stommeln wählte kürzlich einen Vorstand. Erste Vorsitzende ist Eleonore Plonski. Zweite Vorsitzende Margareta Kühn. Zur ersten geschäftsführenden Schriftführerin wurde Marita Thelen gewählt. Das Amt der Schatzmeisterin hat Luzi Grevenstein. Archivarin des Chores wurde Margret Bintz. Mitglied kann jede Frau von 8 bis 88 Jahren werden, die Freude am Singen hat. Probe jeweils Dienstag von 18 bis 19 Uhr im Sängerheim des M.G.V. Stommeln an der Christina Schule. Interessenten wenden sich an Tel. entfernt - der Webmaster

[Quelle: Stadtblatt, 24.1.1998]

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1997

Chormusik und irische Folklore beim 19. Weihnachtsmarkt

Als Pendant zum MGV "Sängerbund" hat sich im September der Frauenchor Stommeln konstituiert. Gemeinsam mit dem MGV sangen die 15 Damen auf dem Markplatz Weihnachtslieder.

Stommeln. Den 19. Stommelner Weihnachtsmarkt organisierte der MGV "Sängerbund" auf dem Dorfanger. An rund 30 Ständen von Vereinen, Gruppen, Initiativen und Gewerbetreibenden drängelten sich die Besucher, um sich zu informieren, Weihnachtspräsente oder Dekoratives zu erstehen, oder bei einem Kölsch oder Glühwein ein wenig zu plaudern.
Auch für musikalische Unterhaltung zwischen den Buden war an den zwei Tagen gesorgt. überraschend hatte sich die mit den "Höhnern" befreundete Band "Galleon" eingefunden und begeisterte die Weihnachtsmarktbesucher mit ihrer irischen Folkmusik. Auch der Kinderchor St. Martinus sorgte mit stimmungsvollen Liedern für weihnachtliche Vorfreude.
über weiblichen Zuwachs freut sich der MGV "Sängerbund". Als Ergänzung zum Männerchor hat sich im September der 15 Damen starke Frauenchor Stommeln zusammengefunden. Dass es mit den gemeinsamen Auftritten schon gut klappt, bewiesen sieauf dem Weihnachtsmarkt, wo sie unter der Leitung von Peter Gruber abwechselnd mit ihren männlichen Sangeskollegen Weihnachtslieder vortrugen.
Als krönender Abschluss des vorweihnachtlichen Trubels schwebte schließlich ein Nikolaus aus 30 Metern Höhe via Hubbühne ein, und verteilte sehr zur Freude der Kinder Nikolaustüten an die kleinen Besucher.

[Quelle: Pulheimer Nachrichten, 23.12.1997]

Frauenchor singt zum ersten Mal

Pulheim-Stommeln - Der Stommelner Männer-Gesang-Verein "Sängerbund" hat für den Weihnachtsmarkt am Samstag und Sonntag, 6./7. Dezember, eine Premiere vorbereitet: Der Frauenchor Stommeln hat am Sonntag nach dem Konzert der Männer um 17 Uhr den ersten öffentlichen Auftritt. Am zweiten Adventswochenende sorgt der Sängerbund im Ort für Weihnachtsstimmung. Dann bieten auf dem Weihnachtsmarkt Händler aus dem Kunstgewerbe ihre Waren an, auch Hobby-Künstler bauen ihre Stände auf. Eröffnet wird der Markt am Samstag gegen 16 Uhr. Henning Krautmacher von den "Höhnern" hat seine irischen Freunde von der Band "Galleon" eingeladen. Der Nikolaus für die Kinder kommt am Samstag und Sonntag, jeweils gegen 17 Uhr. Der Kinderchor St. Martinus singt am Samstag gegen 17 Uhr.

[Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 6./7.12.1997]

Weihnachtsmarkt im Schatten der Mühle

Die Unternehmer Initiative - kurz UnI - hat für das kommende Wochenende wieder einen Weihnachtsmarkt im Stommelner Ortskern organisiert. Schon in der vergangenen Woche war die große Zeder am Dorfanger mit der freundlichen Unterstützung durch die Feuerwehr in neuen Glanz versetzt worden. Ihren Weihnachtsmarkt eröffnen die Stommelner am kommenden Samstag, also am Nikolaustag um Punkt 16 Uhr. Der Kinderchor von St. Martinus stimmt die Besucher mit seinen Liedern auf die Vorweihnachtszeit ein. Gegen 17.30 Uhr wird der Nikolaus im Mühlenort erwartet. Am Sonntag öffnen die Buden auf dem Weihnachtsmarkt um 11 Uhr ihre "Pforten". Von 17 Uhr an wird es dann wieder gemütlich auf dem Dorfanger. Der Männergesangverein "Sängerbund" (unser Foto) singt wie in den Jahren zuvor auch diesmal wieder Weihnachtslieder.
Bei aller guter Tradition, der diesjährige Weihnachtsmarkt überrascht seine Gäste mit einer Premiere. Denn erstmals tritt auch der Stommelner Frauenchor öffentlich auf. Erst in diesem Jahr war dieser Frauenchor nicht zuletzt auch auf Initiative der singenden Männer hin gegründet worden. Mehr noch: Die Männer unterstützen die Frauen bei den Proben, sie helfen mit Noten aus und haben auch bei den Formalien zur Gründung kräftig mitgeholfen. Gegen 17.30 Uhr wird noch einmal der Nikolaus erwartet.

[Quelle: Wochenende, Dezember 1997]

Informationsabend

Ein Frauenchor für Stommeln

Pulheim-Stommeln. Das kulturelle Leben im Pulheimer Stadtteil Stommeln soll schon bald um einen Höhepunkt reicher werden. Am Montag, 1. September, wird um 19 Uhr erstmals ein Informationsabend zur Gründung eines Frauenchors im Sängerheim an der Venloer Straße stattfinden. Ausgerechnet die Mitglieder vom MGV "Sängerbund" Stommein leisten dabei kräftige Hilfe, schließlich ging von ihnen die Initiative zur Gründung aus. Bereits eine Woche später, am 9. September, soll die erste Probe der Sängerinnen sein. Wer mitmachen will, kann sich unter der Rufnummer (Tel. entfernt - der Webmaster) (Horst Schütz) mit zusätzlichen Informationen versorgen.

[Quelle: unbekannt, 1997]

Sänger gründen Frauenchor

Pulheim-Stommeln - 116 Jahre lang war das organisierte Singen in einem Verein in Stommeln eine Männer-Domäne. Das soll sich jetzt ändern. Der Männergesangverein "Sängerbund" hat die Initiative zur Gründung eines Frauenchors ergriffen. Wer mitmachen will, kann sich entweder beim MGV, Tel. (Tel. entfernt - der Webmaster) (Schütz) melden oder einen der beiden Informationsabende besuchen.
Die sind am Montag, 1. September, 19 Uhr, und Dienstag, 9. September, 18 Uhr, im Sängerheim an der Venloer Straße (zwischen Christinaschule und Schützenheim) geplant.
Eine Erstausstattung an Noten stellt der MGV zur Verfügung. Leiter soll Peter Gruber werden.

[Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 26.8.1997]

Stommelner Initiative

Pulheim-Stommeln. Sie leben von Ideen, aus denen sie etwas machen: So wie schon im Jahre 1881, als eine Idee, nämlich die der Chorgründung, erfolgreich umgesetzt wurde. Noch immer exisitiert der MGV "Sängerbund", dem in Stommeln auch die Gründung des Weihnachtsmarktes zu verdanken ist. Jetzt hatten die Sänger wieder eine Idee, die sie beim zweiten Stommelner Sängerfest auf dem Hof Kamp verkündeten: Die Sänger suchen Frauen.
Denn, so haben sie überlegt, in Stommeln gibt es einen Kinderchor, gemischte Chöre und eben den MGV. Was fehlt, ist ein reinrassiger Frauenchor, wo die Damen das singen können, was ihnen gefällt. Also heißt es nun, "sangesfreudige Stommelnerinnen, meldet Euch, baut mit MGV-Hilfe einen eigenen Chor auf". Nach den Ferien sollen zwei Informationsabende veranstaltet werden, wo sich Interessentinnen melden können.

[Quelle: unbekannt, 1997]

Sangesbrüder suchen einen "Frauenchor"

Stommeln. Die Stommelner Sangesbrüder hatten im Laufe ihrer über 100jährigen "Sängerbund"-Geschichte schon viele gute Ideen. Jetzt wollen sie ihre neueste Idee in die Tat umsetzen: In Stommeln fehlt ein "Frauenchor", und der soll schon bald im "Sängerbund" gegründet werden. Das wurde am Wochenende während des zweiten Sängerfestes auf dem "Hof Kamp" beschlossen. Ihren künftigen Kolleginnen wollen die stimmgewaltigen Männer helfen wann immer "Not am Mann ist", sich ansonsten aber nicht einmischen. So stellen sie selbstverständlich dem Frauenchor ihr Sängerheim zur Verfügung. Nach den Sommerferien finden zwei Informationsveranstaltungen statt, um alle organisatorischen Fragen zu klären. Dann soll auch besprochen werden, welche musikalischen Vorstellungen die Damen haben. Horst Theo Schütz, Geschäftsführer des Stommelner Sängerbundes: "Mit dieser neuen Form der Freizeitgestaltung soll das kulturelle Angebot bereichert werden."

[Quelle: unbekannt, 25.6.1997]

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